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10. März 2010
In Seppenhofen piept’s öfter
Neue Einsatzpläne und Funkmeldeempfänger der Gesamtwehr bringen Seppenhofen mehr Einsätze.
LÖFFINGEN-SEPPENHOFEN. Das Einsatzgeschehen hat sich durch die Ausrüstung der sieben Abteilungswehren mit Funkmeldeempfängern auch für die Feuerwehrkameraden in Seppenhofen stark verändert, wie 21 Alarmierungen im vergangenen Jahr unterstreichen. Von 18 Unterstützungseinsätzen der Löffinger Wehr berichtete Abteilungskommandant Rainer Satler, der sieben Brände, sechs Amtshilfen, vier Verkehrsunfälle und zwei Unfälle auf der Bahnstrecke auflistete. Drei Einsätze konnten allein bewältigt werden.
Dem umfangreichen Aus- und Fortbildungsangebot stellt sich die Abteilung: Markus Bausch absolvierte den Truppmann-, Truppführer- und Atemschutzgerätelehrgang. Daniel Günther stellte sich der Truppführer-Prüfung, demnächst stehen ihm auch der Atemschutzgeräte- und der Maschinistenlehrgang ins Haus. Bei den Leistungsprüfungen sicherte sich Max Bausch Bronze. An den Belastungsübungen in Hochdorf nahmen sämtliche männliche Mitglieder der Familie Oschwald, nämlich Vater Hubert und die drei Söhne Stefan, Tobias und Michael Oschwald (der stellvertretende Kommandant stellt sich verstärkt der Atemschutzausbildung) teil.Werbung
Damit die Löffinger Fahrzeuge und die Drehleiter auch von den Kameraden der übrigen Abteilungswehren bedient werden können, werden diese zu den Monatsproben herangezogen.
"Das macht nicht nur die Proben interessant, sondern ist auch bei den Einsätzen wichtig", betonte Satler, der auch auf zwei gemeinsame Proben mit der Löffinger und der Göschweiler Abteilung hinwies. Bei einem Erste-Hilfe-Abend mit DRK-Ausbilder Manfred Lauble wurde unter anderem die patientengerechte Rettung geübt.
Alle 13 Proben wurden von Markus Bausch, Thomas Benz und Tobias Oschwald besucht. Außer von Feuerwehraufgaben berichtete Schriftführerin Sandra Schwörer auch vom Narrenbaumaufstellen oder von der Schrottsammlung. Die Teilnahme am Patrozinium in Löffingen war genauso selbstverständlich wie die Mitwirkung am Volkstrauertag in Seppenhofen. Das Dreschschuppenfest bildet laut Kassenbericht von Hans Brunner eine wichtige Einnahmequelle.
Erich Satler hob das große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkameraden bei Proben, Lehrgängen oder auch Festen hervor. "Es ist beruhigend, wenn man eine so aktive Feuerwehr im Ort hat", unterstrich auch Stadtrat Paul Wolber. Das Fehlen der Abteilungskameraden bei der Kreisversammlung bemängelte Gesamtkommandant Ernst Fechti, ansonsten hob er die Verbesserung der Schlagkraft und Mobilisierung der Kräfte aller Ortsteilwehren durch die neue Einsatzregelung und Alarmierung hervor. Dass die vielen junge Feuerwehrmänner trotz hohem Pflichtbewusstsein etwas lockerer an die Einsätze herangehen, wertete er positiv.
Autor: Christa Maier
