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16. Dezember 2008
Mit Stimmgewalt für mehr Bildung
Gut besuchtes Benefizkonzert in der Löffinger Festhalle zugunsten des Mädchen-Ausbildungszentrums in Ghana
LÖFFINGEN. "Bildung ist uns wichtig, auch in Afrika. Deshalb unterstützen wir heute das Benefizkonzert", erklärte der erst 17-jährige Steffen Hausteiner. Seine Bandkollegen sahen das ebenso und hatten kein Problem im Vorprogramm der JMS Big Band aufzutreten.
Löffingens jüngste Rockband "no problem", das sind neben Hausteiner Michael Egy (17), Mark Messmer (17), Robin Scherer (16) und Frontfrau Tamara Richter (16). Die Newcomer existieren erst seit acht Monaten, haben aber bereits acht Konzerte gegeben. An diesem Abend stellten sie neben international bekannten Songs auch drei Eigenkompositionen vor. "In unseren Stücken verarbeiten wir unsere eigene Meinung zu bestimmten Themen", berichtete Sänger Egy.Auch die JMS Big Band aus Titisee-Neustadt beteiligte sich an der guten Sache und präsentierte im Hauptteil ihr neues Swing-Programm. "Wir sind zum zweiten Mal dabei. Wenn Menschen sich engagieren, ist das toll", befand Dirigent Götz Ertle. Aufmerksam verfolgten er und seine Musiker in der Pause die Powerpoint- Präsentation von Schulleiter Gustl Frey. Der HSS (Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung) Dritte Welt, Organisator der Veranstaltung, startete 2001 in mühsamer Kleinarbeit ein Schulprojekt in Ghana, das mittlerweile für derzeit 80 Mädchen eine Ausbildung bietet. Vorstand Farouq Lawan, der immer wieder nach Afrika fliegt und das Projekt vor Ort betreut, ist mit dem bisher Geleisteten zufrieden: "Momentan läuft es gut. Aber wir brauchen dauernde finanzielle Unterstützung."
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Ihre Unterstützung, ebenfalls in musikalischer Form, präsentierte an diesem Abend die stimmgewaltige Lehrerin Eugenia Hagen, die mit rollenden Augen und verführerisch schwingenden Hüften das Publikum schnell in ihren Bann zog. "I am what I am" schmetterte sie von der Bühne und sang aber auch passend zur Jahreszeit Weihnachtsstücke wie "Christmas time is here" und das berühmte "Jingle bells", das sie in einer "crazy version" zur Begeisterung der Besucher fetzig vortrug.
Autor: Heidrun Simoneit
