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22. Juli 2013

Stöbern, Feilschen, Kaufen

Beim Stadtflohmarkt Löffingen werden 76 Marktstände gezählt.

  1. Der frühe Vogel fängt den Wurm: Gleich zu Beginn des Flohmarktes herrschte geschäftiges Treiben im Baarstädtle, wie hier in der dicht bevölkerten Kirchstraße. Foto: Christa Maier

LÖFFINGEN. Richtig viel los war am Samstag in Löffingen, als bei schönstem Sommerwetter zum Stadtflohmarkt eingeladen wurde. An 76 Marktständen und beim Tierschutzverein im Farrenstall konnte gefeilscht und gekauft werden. Offensichtlich genießt der Löffinger Flohmarkt einen Bekanntheitsgrad weit über den Hochschwarzwald hinaus, wie Anbieter aus Singen, Konstanz, Denkingen und sogar aus dem Rheinland und Tübingen verdeutlichten.

Nicht alle Händler erhielten einen Standplatz. Der Leiter der Touristinformation, Karlheinz Rontke, musste einige Absagen erteilen. Schon um halb sieben waren die ersten Käufer vor Ort und konnten getreu dem Motto: "Der frühe Vogel fängt den Wurm", den offiziellen Eröffnungstermin kaum abwarten. Es wurde gestöbert und gefeilscht und gekauft. Lampenschirme, Gartenhäcksler, Fahrräder, Lautsprecher und edles Porzellan warteten auf Käufer, Kinderbekleidung und Spielsachen wechselten die Besitzer.

Mit etlichen Bildern unterm Arm verließ Friedrich Gehri zufrieden den Schauplatz. "Mir geht es um die Rahmen", sagte der Rötenbacher, der diese anderweitig verwenden will. Seit vielen Jahren sind Karin Fehr und Ute Metzger mit einem Stand vertreten. "Es läuft richtig gut", freuten sich die Frauen. Fast ein wenig wehmütig trennte sich eine Anbieterin von ihrer Ware. Für einen Bruchteil des alten Originalpreises konnten Ledergürtel, Taschen, Halsketten oder Tischläufer zum Aussticken erstanden werden, die früher in ihrem Geschäft für Landhausmode und Kurzwaren angeboten wurden. Vom Flohmarkt in Löffingen hatte sie bei ihrem Aufenthalt in Titisee erfahren. "Dort verbringen wir seit 50 Jahren unseren Urlaub", verrät die Rheinländerin. Etwas für die Ohren bot der Handharmonika-Spielring. Für den Gaumen war der Tierschutzverein zuständig, der am einzigen Verpflegungsstand im Laufe des Tages 25 Kuchen verkaufte.

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Autor: Christa Maier