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10. Dezember 2014

Aktionsbündnis plant für 2015

Bilanz zur Reihe gegen rechts.

LÖRRACH (BZ). Das Lörracher Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus zieht eine positive Bilanz über die Aktionswochen 2014, die sich erstmals über den ganzen November erstreckt haben. 33 Gruppen und somit mehrere hundert Menschen hätten die die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" in der Mathilde-Planck-Schule sowie im Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung besucht, die im Zentrum der Veranstaltungsreihe stand, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hervorzuheben seien die von Ausstellungsmacherin Birgit Mair ausgebildeten Schülermentoren, die in Zweierteams zahlreiche Gruppen durch die Ausstellung führten und dabei ein hohes Maß an Fachkenntnis und Motivation zeigten. Erwartungsgemäß entpuppte sich die Podiumsdiskussion mit SC-Freiburg-Trainer Christian Streich als Publikumsmagnet. Kleinere Kreise erreichten die Vorträge über rechte Musik beziehungsweiser rechts Symbole. Einziger Wermutstropfen sei der krankheitsbedingte Ausfall des Vortrages von Andrea Röpke gewesen. Er soll nachgeholt werden.

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Die Veranstalter sehen sich ermutigt, 2015 Jahr eine Neuauflage der Aktionswochen zu organisieren. Der erste Programmpunkt steht bereits: die Ausstellung "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen: Baden-Württemberg für Toleranz und Menschlichkeit" der Friedrich-Ebert Stiftung. Auch in den beteiligten Schulen wird bereits an einer Fortsetzung am Thema Engagement für Freiheit und Demokratie gearbeitet.

Nächstes Treffen des Aktionsbündnisses: 22. Januar, 19.30 Uhr, Nellie Nashorn, Lörrach. Interessenten sind willkommen.

Autor: bz