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18. August 2010
Bauarbeiten bei vollem Betrieb
Die Kaltenbach-Stiftung hat die Gebäude in Stetten energetisch saniert.
LÖRRACH. Im Zentrum für Spielen und Gestalten, das die Dieter-Kaltenbach-Stiftung seit 1973 in Stetten-Süd betreibt, haben in den vergangenen Monaten Handwerker das Bild mitbestimmt. Nach mehr als 35 Jahren, die der Südbau auf dem Areal auf dem Buckel hat, war eine äußere Sanierung der Gebäude hier kein Luxus. Diese ist jetzt bis auf ein paar kleinere Arbeiten abgeschlossen. Am 20. September wird das zum Anlass für eine interne Feier mit Stiftungsvorstand, Förderern, Freunden und Mitarbeitern genommen.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die energetische Sanierung der Gebäude, erläutert Geschäftsführer Joachim Sproß im BZ-Gespräch. Da hatten die Einfachbauten erheblichen Nachholbedarf. Also wurden jetzt die Gebäude in 14 Zentimeter dickes Dämmmaterial eingepackt, neue Fenster und neue Türen wurden eingebaut, die Dächer isoliert und neu gedeckt. Auch innen wurden einige Räume neu gemacht. Die Werkstatt für Metallarbeiten bekam eine dämmende Decke. "Energetisch sind wird jetzt auf dem Stand eines Neubaues", sagt Sproß. Nicht nur dass die Gebäude jetzt in schmuckem Gelb dastehen, die Investitionen von insgesamt mehr als einer halben Million Euro sollen sich beim Energieverbrauch und mithin bei den Kosten positiv auswirken.
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Joachim Sproß ist froh, dass die Arbeiten und der Betrieb auf dem Gelände so gut nebeneinander abgelaufen sind. Da hätten alle Beteiligten – Mitarbeiter, Handwerker und Kursteilnehmer – Toleranz und Geduld aufbringen müssen. Alexander Keil habe in dieser Zeit bei der Raumplanung tolle Arbeit geleistet, auch Adela Taut auf Seiten der Volkshochschule, für die die Kaltenbach-Stiftung sei Jahr und Tag das musische und handwerkliche Kursangebot macht.
Jedenfalls sei es eine Herausforderung gewesen, die Bauarbeiten bei vollem Betrieb über die Bühne zu bringen. Da musste man der Sicherheit besondere Aufmerksamkeit widmen, was nicht nicht nur zusätzliche Maßnahmen erfordert, sondern auch Geld gekostet hat, wie Sproß einräumt. Aber die Schließung des Zentrums an der Konrad-Adenauer-Straße kam nicht in Frage, die Nachfrage nach den Angeboten dort ist einfach zu groß. So hat man neben einem vollen VHS-Semesterangebot auch das Oster- und Pfingstferienprogramm während der gut viermonatigen Bauarbeiten realisiert. Die bringen jetzt auch noch eine da und dort verbesserte Barrierefreiheit, was in den alten Gebäuden so einfach nicht zu bewerkstelligen ist.
Joachim Sproß findet den Beschluss für diese Sanierung, die der Vorstand der Kaltenbach-Stiftung im vorigen Jahr gefasst hat, und die Realisierung jetzt "ein positives Signal", da es sich um eine Investition in wirtschaftlich unsicheren Zeiten handele. Dabei sei die Stiftung unterstützt worden. Der nächste Bauabschnitt kommt bestimmt, aber Konkretes sei gebe es dazu noch nicht, so Sproß. Eben ist das neue Programm der Kaltenbach-Stiftung für das Winterhalbjahr erschienen.
Autor: Nikolaus Trenz
