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15. Juli 2010

"Das ist die Zukunft"

US-Generalkonsul im "phaenovum" / Hilfe bei Partnersuche.

  1. Generalkonsul Edward M. Alford mit OB Gudrun Heute-Bluhm beim Vortrag von Matthias Richter. Foto: Martina David-Wenk

LÖRRACH (dw). "Das ist die Zukunft Deutschlands." Der amerikanische Generalkonsul Edward M. Alford sagte diesen bedeutungsvollen Satz gestern im Lörracher Schülerforschungszentrum "phaenovum". Unter fachlicher Begleitung zu forschen, möglichst früh zu beginnen, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, darin sieht der Generalkonsul den richtigen Weg in die Zukunft.

Und so ist er auch interessiert, als Matthias Richter, zehnte Klasse Hebel-Gymnasium, ihm seine Experimentenreihe zum Thema "Mit Hibiscusblütentee und Brombeersaft zur grünen Energie" vorstellt, und genauso interessiert folgte er Carolin Lachners (Klasse 11 Hans-Thoma-Gymnasium) Ausführungen über Wasserbrücken.

Es gilt, früh zu forschen und Begeisterung zu wecken, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Schulleiter Huber Bernnat vom benachbarten Hans-Thoma-Gymnasium zeigte sich stolz auf das Phaenovum und betonte, dass diese überall geschätzte Institution mit der Physik-AG seiner Schule ihren Anfang nahm. "Deshalb liegt uns auch viel daran, das das Schülerforschungszentrum läuft", meint er und lobt das Land Baden-Württemberg für die Freistellung der Lehrkräfte. Auch wenn das "phaenovum" nun nicht mehr Teil der Schule ist, wird es als Teil des Lörracher Schulkonzepts immer wichtiger. Die Forschungsarbeit im "phaenovum" kann nachmittags den Unterricht ergänzen. Von der schleichenden Ganztagsschule spricht Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm. Didaktisch würden sich die Bildungskonzepte immer mehr dem angelsächsischen System anpassen, meint Hubert Bernnat. Deshalb interessiere ihn eine Partnerschaft mit einer amerikanischen Schule sehr, speziell die Oberstufen-Arbeitsbibliothek (OSA) könnte von einer Zusammenarbeit mit einer amerikanischen profitieren, und diese von der Lörracher.

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Tonio Schlattert, Schüler und Forscher im Bereich Life Science, bittet den Gast um Fürsprache bei der Gründung einer Partnerschaft mit einer ähnlich ausgerichteten Schule in den USA. Einen Namen wusste der Generalkonsul und verwies die Schüler an Facebook.

Edward M. Alford leitet in Frankfurt das größte US-amerikanische Konsulat, das auch für Baden-Württemberg zuständig ist. Nach Lörrach und Weil hatte ihn seine Referentin für Kultur und Austauschprogramme, Kirsten Gerstner, gelotst, die in Wieslet geboren ist.

Autor: dw