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12. Dezember 2011

Das Lampenfieber besiegt

Adventsmusik in der Kaltenbach-Stiftung mit TYTH-Musikschule.

  1. Adventsmusik: Kleine Geigerin im großen Saal Foto: Johanna Högg

LÖRRACH (jo). Es wuselt und wispert, es drängt und drückt sich, dann wird es plötzlich still. Denn der samtrote Vorhang öffnet sich – das Konzert kann beginnen. Neu ist dieses Erlebnis für viele Kinder in den Zuhörerreihen, auch für manche der kleinen Interpreten, die sich aufgeregt an ihr Instrument klammern, bis sie aufgerufen werden.

Die Musikwerkstatt der Dieter-Kaltenbach-Stiftung bot in Kooperation mit der TYTH-Musikschule, die im ehemaligen Stettener Bahnhof ihren Sitz hat, ein kleines Adventskonzert, das auch viele Eltern und Großeltern angelockt hatte. Im Zentrum für Spielen und Gestalten gab ein stimmungsvoll dekorierter Saal die Kulisse für eine gute Stunde weihnachtlich angehauchter Interpretationen alter Volkslieder, neuer Interpretationen und klassischer "Ohrwürmer" meist Mozart'scher Herkunft.

Konrad Dycke, Leiter der Musikwerkstatt in der Kaltenbach-Stiftung, hatte mit Oliver Kaiser die Vorbereitungen geleitet und die Kinder bewusst einbezogen. Joachim Sendelbach stellte die meisten aus den Reihen "seiner" Musikschüler, die nach dem Motto "Take your teacher home" (TYTH) zeigten, welche Fortschritte sie im Unterricht machen. Da waren Flöten und Klarinetten, Querflöten und Saxophon, Klavier, Geigen und als Begleitung Schlagzeug zu hören. Lust am Musizieren zu wecken bei all denen, die noch nicht auftraten, Talent und Leidenschaft nachzuspüren, die die musizierenden Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 15 Jahren sicht- und hörbar machten, das war der Zweck dieses Nachmittags, erklärte Konrad Dycke. Die jungen Menschen, die sich t hören lassen konnten, bekamen großen Beifall und freuten sich am Schluss über eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses. Das Lampenfieber besiegt und den Schlussakkord gemeinsam gesetzt zu haben, war für die Duos und Trios ein zusätzlicher Triumph.

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Autor: jo