Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
25. Oktober 2011
Das Universum durch die Fotolinse
Erstmals fand am "phaenovum" ein Astrofotokurs statt / Ziel war die Sternwarte Metzerlen.
LÖRRACH (BZ). Erstmals fand ein Astrofotokurs des Schülerforschungszentrums "phaenovum" statt. Schülerinnen und Schüler waren an der Sternwarte Metzerlen, um in der Nacht und am Tag die Geheimnisse des Universums zu erforschen. Kürzlich fand die Nachbesprechung zu den Ergebnissen im "phaenovum" statt.
Unter Leitung von Charles Trefzger startete der Kurs an der Sternwarte, die etwa 20 Kilometer südlich von Basel liegt. Den Schülerinnen und Schülern ermöglichte er mit Hilfe von Geräten, die auch Forscher an der Uni Basel benutzten, Objekte am Himmel sichtbar zu machen und zu fotografieren. Das Wetter war sonnig, der Himmel fast wolkenlos. Unter diesen guten Voraussetzungen konnten die sieben Schüler den Himmel zu verschiedenen Tageszeiten erforschen. Sie entdeckten und fotografierten den Kometen Garradd, den Hantelnebel M27, der als sterbender Stern von einer schönen Gaswolke umgeben ist, oder auch die Andromedagalaxie. Kleinere, mit bloßen Auge nicht mehr erkennbare Objekte, etwa der wunderschöne Kugelsternhaufen M15 und der zum Sternbild der Leier gehörende Ringnebel M57, wurden mit Hilfe einer Schmidtkamera abgelichtet. Am Tage konnten mit Hilfe eines Sonnenfilters Sonnenflecken und Protuberanzen im Licht des Wasserstoffs beobachtet werden. "Die in zwei Nächten unmittelbar erlebte Faszination des Sternenhimmels hat bei allen Schülerinnen und Schülern Begeisterung ausgelöst", sagte Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik/Nanosciences am "phaenovum", der das neue Angebot initiierte und die Jugendlichen zusammen mit Heinz Göbel und Thilo Glatzel begleitete. Übernachtet hat die Gruppe in der nahegelegenen Jugendherberge Mariastein – mit Burghof und Rittersaal eine herrliche Umgebung.
Werbung
Autor: bz
