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18. Oktober 2010

Drei Fakultäten an einem Ort – optimales Umfeld für junge Forscher

Am Tag der offenen Tür machten sich viele Besucher ein Bild vom "phaenovum"/ Reger Andrang rund um die Versuchsanordnungen / Französische Teams dabei.

  1. Technik – nur was für Jungs? Im phaenovum verfliegt das Vorurteil. Foto: Sabine Ehrentreich

  2. Auch französische Teams sind am „phaenovum“ aktiv. Foto: seh

LÖRRACH (seh). Es war gar nicht so leicht, am Samstag beim Tag der offenen Tür im Schülerforschungszentrum durchzukommen und einen freien Blick auf die Laborplätze zu erhaschen. Sehr viele nutzten die Gelegenheit, die neuen und vielfach auch erstmals die alten Räume zu besichtigen und ein wenig Einblick zu gewinnen in das, was hier passiert.

Alle Fachrichtungen hatten Versuche aufgebaut und demonstrierten, was sie am "phaenovum" tun. Erwachsene und jugendliche Besucher, aber auch viele Kinder ließen sich gerne inspirieren und steckten Modelle, löteten oder ließen sich Roboter demonstrieren. Dass das Schülerforschungszentrum auf dem Weg zur Trinationalität ein gutes Stück vorangekommen ist, zeigte sich daran, dass mehrere französische Teams mit und ohne Laborkittel im Neubau Experimente vorführten – immer auch um Übersetzung bemüht. Und dass es für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs wichtig ist, auch im Sprachunterricht aufzupassen, erfuhr, wer die Tür zum Vortrag eines Jungforschers öffnete: Der wurde ganz selbstverständlich in englischer Sprache gehalten.

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Einen Eindruck bekamen die Besucher beim Tag der offenen Tür, der sich an den Festakt zur Eröffnung des Neubaus anschloss, auch von der Architektur (verantwortlich: Büro Jürgen Moser) und dem Innenleben der Gebäude, in denen die Fachbereiche Physik/Nano-Sciences, Biologie/Chemie/Life Sciences und IT/Robotik künftig mühelos interdisziplinär zusammenwirken können.

"Ein optimales Umfeld", so Oberbürgermeisterin Heute-Bluhm, findet der Forschernachwuchs aus dem Dreiland jetzt an diesem Standort – auf 125 Quadratmetern im alten und auf 142 Quadratmetern im neuen Bau. 15 Laborplätze der Sicherheitsstufe eins gibt es, dazu 20 Plätze für IT/Robotik plus Vorbereitungsräume. Solche Bedingungen finden Schüler nur selten.

Autor: seh