Ein Abend mit Musik für den guten Zweck

Aaron Hohenfeld

Von Aaron Hohenfeld

Di, 28. November 2017

Lörrach

Konzert der Musikfachschaft des Hebel-Gymnasiums im Tonart.

LÖRRACH. Alle Jahre wieder versammelt sich die Musikfachschaft des Hebel-Gymnasiums in der Aula des Tonarts, um das Benefizkonzert für die Patenschule in Kenia zu veranstalten, zum "voradventlichen Weihnachtskonzert", wie es Schulleiter Albrecht Schmidt in seiner Begrüßung nannte. So auch vergangenen Freitag, an dem die Schüler des Gymnasiums mit ihren Lehrern die Zuschauer über zwei Stunden unterhielten.

Der Abend begann im Tonart mit dem Unterstufenchor unter Leitung von Konstanze Franke. Hier sangen die Fünft- bis Siebtklässler zuerst das Spiritual "All night all day" und danach drei afrikanische Lieder. Bis zur Pause ging es weiter mit Beiträgen von Schülern der Klassen 5 und 6. Darunter waren neben "Let it be", gespielt von Johannes Schleyerbach mit Gesang und Klavier, und "Singing in the rain", vorgetragen von dem Blechblas-Duett mit Marc Reinger am Tenorhorn und Sebastian Steiner an der Posaune, auch als vorgeschobener Programmpunkt das Konzert von Weber, welches meisterhaft zelebriert wurde von Max Wrobel mit Begleitung von Simon Rekers am Klavier. Nele Freiensehner und Alina Libor spielten den Ungarischen Tanz von Richard Krentzlin vierhändig auf dem Klavier.

Nach der Pause wurde von einem Vertreter aus Schülerkreisen der Afrika-AG ein Vortrag über die Patenschule in Kenia gehalten, in dem erklärt wurde, wofür die gesammelten Spenden eingesetzt werden, um den Schülern das Lernen, aber auch das Leben zu erleichtern. Danach kam das Orchester des Hebel-Gymnasiums dran, dirigiert von Brigitte Schnabel. Sie spielten zuerst den Tanz aus Smetanas Oper, die "Verkaufte Braut" und danach das US-amerikanische Traditional "Shotnin’ Bread". Ein großer musikalischer Genuss war der 3. Satz von Vivaldis Violinkonzert in a-Moll, gespielt von Joshua Franke. Sofort darauf spielte er mit Sebastian Hurth am Violoncello und Ferdinand Schultze am Klavier die "Elegie" von Joseph Bella, ein Höhepunkt des Abends. Eine weitere Besonderheit des Abends waren die exotischen Gitarrenklänge: Die drei Beiträge wurden jeweils von Kilian Lentz, Martin Jirout und Julian Steiner vorgetragen. Den krönenden Abschluss des Konzerts bildete das Konzert für Oboe und Violine d-moll von Johann Sebastian Bach, vorgetragen von Johanna Böhm, Katharina Hensel und Brigitte Schnabel als Begleitung am Klavier.