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31. Juli 2009

ENTER: Experimente beim Essen

Junge Physiker berichten von ihren China-Erlebnissen

  1. Dominic Dold (links) und Lukas Kaiser bei den Vorbereitungen Foto: BZ

LÖRRACH (BZ). In der Rubrik "Enter" bietet die Badische Zeitung jungen Menschen einen Zugang zur Zeitung. Heute beschreibt der Lörracher Abiturient Dominic Dold, der vor wenigen Tagen wie gemeldet mit anderen Nachwuchswissenschaftlern in China Bronze bei der Physikolympiade gewonnen hat, seine Eindrücke, die er noch aus China geschrieben hatte.

In diesem Jahr wurde das Reich der Mitte zur Mitte der jungen Physiker aus aller Welt. In Tianjin, der "Himmelsfurt", versuchten auch zwei Lörracher im IYPT (International Young Physicists’ Tournament) den Olymp der Physikerwelt zu erklimmen. So mischten sich Lukas Kaiser und Dominic Dold vom Schülerforschungszentrum "phaenovum" mit drei weiteren deutschen Teamkollegen, die dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Bad Saulgau angehören, unter die 27 Mannschaften unterschiedlichster Nationen. Im Wettbewerb errang Deutschland eine Bronzemedaille. Sieger des Turniers wurde Korea.
In der einjährigen Vorbereitung auf dieses Turnier mussten 17 physikalische Probleme bearbeitet werden. Betreut wurden die oben genannten Schüler von Hermann Klein und Bernd Kretschmer.
Ohne es zu wissen, haben sich die Schüler jedoch in ihrer Vorbereitungszeit auf zu wenige Probleme vorbereitet, denn das Stäbchenessen forderte unerwartetes experimentalphysikalisches Geschick. Diese angenehm fordernde Begegnung mit der fremden Kultur wurde auch bereichert durch Exkursionen, deren eine zur Großen Mauer nach Badaling führte, wobei auch eine gewisse Verbindung von Tianjin mit Deutschland festgestellt werden konnte. So besuchten die Wettbewerbsteilnehmer eine Schule, die vor etwa 100 Jahren von einem Deutschen gegründet und mit physikalischen Geräten ausgestattet wurde, die heute in einem nur ausgewählten Gästen zugänglichen Museum ausgestellt sind. Auch bot das IYPT Raum für internationale Kontakte, indem Bekanntschaften zwischen den Teammitgliedern unterschiedlichster Nationen geknüpft wurden und so beispielsweise Deutschland und Schweden selbst nach Beendigung des Turniers sich noch über ihre physikalischen Ideen und Lösungen unterhalten konnten.

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Autor: bz