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13. Oktober 2010
Fachbereiche nun vereint
Einweihung des "phaenovum"-Neubaus / Bernd Kretschmer wird als Präsident verabschiedet.
LÖRRACH (dam). Mit der Einweihung des Neubaus für die Abteilung Life Sciences wird am kommenden Samstag die Aufbauphase des Schülerforschungszentrums "phaenovum" abgeschlossen. Erstmals können dann alle drei Abteilungen unter einem Dach auf dem Campus Rosenfels arbeiten. Auch personell erfolgt am Wochenende eine Zäsur: Bernd Kretschmer wird als Präsident verabschiedet. Seine Aufgaben in der Lehre übernimmt Thilo Glatzel, ein Physiker von der Universität Basel.
Bernd Kretschmer, als früherer Leiter der Physik-AG des HTG ein Initiator des Schülerforschungszentrums und noch deren Präsident, wird mit der Einweihung des Neubaus dieses Amt niederlegen. Gleichwohl soll Kretschmer für das "phaenovum" auch künftig Kontakte pflegen und repräsentative Aufgaben übernehmen. Einen Nachfolger als Präsident wird es nicht geben. Kretschmer war zuletzt noch als Fachmann für Nanotechnik in die praktische Arbeit des Schülerforschungszentrums eingebunden. Diese Aufgabe übernimmt Thilo Glatzel, ein in Inzlingen wohnender Physiker von der Universität Basel. Wie bisher werden die drei Fachbereiche von Axel Sikora (IT/Robotik), Thomas Wiederkehr (Biologie/Chemie/Life Sciences) und Hermann Klein (Physik/Nano Sciences) geleitet.Werbung
Nach dem Ausbau des früheren Hausmeisterhauses beim Hans-Thoma-Gymnasium folgte nun mit dem Neubau (Planung: Architekturbüro Moser) der zweite Bauabschnitt für das "phaenovum". Darin findet die Abteilung Life Sciences Platz, die bisher noch in den Räumen des Justus-Liebig-Schule in Waldshut arbeitete. Vom unmittelbaren Neben- und Miteinander der drei Abteilungen verspricht sich Geschäftsführerin Diana Stöcker deutliche Synergieeffekte.
Die Baukosten in Höhe von etwa einer Million Euro binden einen großen Teil des Budgets, das dem Schülerforschungszentrum bis 2012 zur Verfügung steht. Die Einrichtung wird bekanntlich von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Programms mit 1,06 Millionen Euro gefördert. Zum Gesamtbudget bis 2012 leisten außerdem die Stadt Lörrach, das Regierungspräsidium, das französische Departement Haut-Rhin, der Kanton Basel-Stadt und einige kleinere Partner einen Beitrag. Allein von der Stadt Lörrach kommen im Projektzeitraum 600 000 Euro in Form von Bau-, Sach- und Personalmittel. Ein wesentlicher Pfeiler ist die Unterstützung durch die Wirtschaft, die nach der Aufbau- und Förderphase ab 2012 noch bedeutsamer wird.
Autor: dam
