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11. Mai 2012

Friedenspreis für Juniorbotschafter

Christella Langen und Niklas Zollinger überzeugen mit Forderung nach Recht auf intakte Umwelt.

LÖRRACH (BZ). Gerade einmal 17 und 14 Jahre alt sind die Preisträger des ersten Jugendfriedenspreises der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN e.V.). Christella Langen und Niklas Zollinger, die mit ihrer Forderung nach einem Kinderrecht auf eine intakte Umwelt für Furore sorgen, werden am 11. Mai im Heidelberger Schloss von der DGVN und der Klimaschutz Stiftung mit dem ersten Jugendfriedenspreis für ihr außergewöhnliches Engagement als Unicef-Juniorbotschafter in Lörrach ausgezeichnet. Der zweite Preis geht an den Freiburger Arbeitskreis Migration der Studierendeninitiative Weitblick.

Die Jury unter Leitung von Hans C. von Sponeck, Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D., ist mit Studenten des Jungen-UNO-Netzwerks Deutschland und der Freiburger Hochschulgruppe forUN, den Sängern Carlito und Mal Eleve der Heidelberg Band Irie Révolté, der ehemaligen UN-Beauftragten für die Milleniumkampagne in Deutschland, Renee Ernst, und der stellvertretenden Präsidentin der Landesanstalt für Kommunikation Angela Frank besetzt. Das Team freue sich, heißt es in einer Mitteilung, gleich bei der ersten Vergabe des Preises solch beeindruckendes Engagement würdigen zu können.

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"Wir sind überglücklich. Der Preis spornt uns an, weiter für die Rechte von Kindern zu kämpfen und anderen als gutes Beispiel voranzugehen", sagt Christella Langen. "Die Anerkennung unserer Arbeit tut gut." Der Jugendfriedenspreis wird zum ersten Mal vergeben und war zunächst nur für das Land Baden-Württemberg ausgeschrieben. Eine bundesweite Ausweitung ist angedacht. Ausgezeichnet werden Jugendliche und junge Gruppen, die sich im Sinne der Vereinten Nationen engagieren. Der Preis wird im Rahmen des 60-Jahr-Gründungsjubiläums der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen verliehen.

Autor: bz