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09. Februar 2013

"Friss’n weg, d’r Berliner"

Narren stürmen die Hebelschule / Umzug zum Rathaus / Lehrerkollegium im Konfettiregen.

  1. Steckt die Köpfe zusammen und steht im Konfettiregen: Das Lehrerkollegium der Hebelschule. Foto: Barbara Ruda

LÖRRACH (rud). Um halb elf Uhr gestern war in der Hebelschule statt Schluss mit Lustig Schluss mit Unterricht. Narren stürmten die Schule und zogen mit den Schülern zum Rathaus.

Worum es bei der Stürmung der Schule durch die Narren ging, konnte man auf einem Schild lesen, das vor dem kleinen Umzug durch die Innenstadt hergetragen wurde: "Von de Lehrer hän mir jetzt Rueh, schütte si mit Konfetti zue!" Doch zunächst ging alles im Gegensatz zu den vergangenen Jahren noch sehr gesittet zu, als sich die Kinder und die allesamt als Clowns verkleideten Mitglieder des Lehrerkollegiums samt Rektor Matthias Hartmann und Konrektorin Sonja Eiche zu Gugge-Klängen und Sirenengeheul am Seil Richtung Rathaus bewegten. Kein Wunder, denn dieses Mal wurden die Konfettisäcke vorsichtshalber geschlossen mitgetragen und erst zur Konfettischlacht auf dem Rathausplatz geöffnet.

Wegen der frostigen Temperaturen trugen Pippi Langstrumpfs, Polizisten, Cowboys und Prinzessinnen dicke Winterjacken und warme Stiefel über den Kostümen. Als die Viertklässler auf den Stufen am Rathaus das Lörracher Fasnachtslied "Güggel, Frösch und Schnägge" anstimmten, kam auch die Oberbürgermeisterin herunter, die Obergildenmeister Jörg Rosskopf aus einer "wichtigen Sitzung" geholt hatte. Weil sie noch ein bisschen zu arbeiten hatte, war Gudrun Heute-Bluhm nicht im Kostüm vor den Kindern erschienen, sondern hatte sich schnell den Narrenhut aufgezogen. Die Stadt spendierte dem Narrensamen Gebäck und Getränk. "Friss’n weg, de Berliner", eröffnete Rosskopf das kalte Buffet.

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Autor: rud