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14. März 2017

Großeinsatz in der Lauffenmühle

Chemikalie fängt in einem Behälter außerhalb des Fabrikgebäudes Feuer.

  1. Messtrupps der Feuerwehr stellten keine auffällige Schadstoffbelastung fest. Foto: Peter Gerigk

  2. Die Einsatzkräfte postierten sich neben dem Fabrikgebäude. Foto: Peter Gerigk

LÖRRACH (ger/kwb/dso). Bei der Lauffenmühle in Brombach ist am Montag, 16.20 Uhr, ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurde eine Chemikalie entzündet. Laut Polizei zog sich ein Feuerwehrmann bei dem Einsatz Verletzungen zu. Der Brand war rasch unter Kontrolle.

Die Anwohner wurden vorsichtshalber aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und zu Hause zu bleiben. Die Freiwillige Feuerwehr der Abteilungen Brombach, Haagen, Hauingen und Lörrach, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei waren mit einem Großaufgebot bei der Textilfabrik vor Ort. Einsatzleiter war der stellvertretende Stadtbrandmeister Stephan Schepperle.

Außerhalb des Fabrikgebäudes brannte ein Behälter mit Chemikalien. Laut Angaben der Feuerwehr konnte der Behälter nicht mit Wasser, sondern nur mit einem Löschpulver gelöscht werden. Ein Löschfahrzeug der Werksfeuerwehr des Chemieunternehmens DSM in Grenzach-Wyhlen wurde hinzugerufen. Bei der Chemikalie handelte es sich um Natriumdithionit. Der Behälter, in dem es brannte, fasst etwa einen Kubikmeter.

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Die Polizei forderte die Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen und übers Radio auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und vorübergehend im Haus oder in der Wohnung zu bleiben. Ein Messtrupp der Feuerwehr untersuchte die Schadstoffwerte in der Luft und stellte auch bei einer Nachmessung keine auffällige Belastung fest.

Die Aufforderung an die Nachbarn sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, teilte die Einsatzleitung mit. Zur Sicherheit forderte die Feuerwehr einen weiteren Messtrupp aus Haltingen an. "Wir wollten einfach auf Nummer sicher gehen", sagte Schepperle.

Mehr Fotos vom Einsatz unter http://mehr.bz/brand130317

Autor: dso, ger