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31. März 2010

Grüner Teppich für den SC Freiburg

Im Januar 2009 gründete Pascal Grütz sein eigenes Rollrasen-Unternehmen in Lörrach.

  1. Im ganzen südbadischen Raum verlegt Pascal Grütz Rollrasen, wie hier am Kolleg St.Blasien Foto: privat

  2. Pascal Grütz Foto: Igor Schindler

LÖRRACH (igi). Pascal Grütz ist Experte für Rasen in Lörrach und Umgebung. Der gebürtige Inzlinger gründete voriges Jahr sein eigenes Unternehmen, das sich mit Rasen in seinen verschiedensten Formen auseinander setzt. Trotz des kurzen Daseins in der freien Wirtschaft lieferte die junge Firma schon Rasen an den SC Freiburg, berät fast dreißig Gartenbaubetriebe in der Region und verlegte Rasen in Gemeinden wie Grenzach-Whylen und Inzlingen.

Die Idee zum eigenen Betrieb ist ziemlich unkompliziert entstanden. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Ingenieur für Agrarwirtschaft arbeitete Pascal Grütz zunächst als Pflanzenbauverantwortlicher und Stellvertreter von Profi-Grün bei der LANDI-Reba AG in der Schweiz. "Ich wollte lieber mein eigener Chef sein", begründet Grütz seine Entscheidung, sich selbstständig zu machen. Zufällig suchte die bekannte Rollrasenfirma Schwab aus Waidhofen bei Ingolstadt einen Vertriebspartner in südbadischen Raum. Bis dahin hatte kein Vertiebspartner diese Region abgedeckt. Der nächste Rollrasenanbieter, kein Vertriebspartner, saß am Kaiserstuhl. Die so entstandene Partnerschaft zwischen Grütz und der Firma Schwab bezeichnet der Diplom-Ingenieur als effektive Zusammenarbeit. "Ich kann auf jahrzehntelange Erfahrung und Know-How von Horst und Günther Schwab, den Geschäftsführern der Schwab GmbH, bauen", sagt Grütz.

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Pascal Grütz gründete im Januar 2009 sein Unternehmen unter dem Namen "Grütz – Partner für Grün" in der Bergstraße. Doch nicht nur Rollrasen verlegt Grütz, er sät auch Rasen und bietet Sanierung und Beratung an. 60 verschiedene Sorten bietet Grütz an. Dabei sei die Qualität entscheidend, sagt er. Denn Rasen ist nicht gleich Rasen. "Es gibt strapazierfähige Grassorten, die zum Bespiel für Sportflächen verwendet werden, oder auch filigranen und empfindlichen Rasen für Golfanlagen", weiß Grütz.

Für Pascal Grütz stehen ökologische Aspekte im Vordergrund. "Wir benutzen zum Beispiel als Dünger kleingehäckselte Zuckerrüben mit natürlichen Mineralien als Zusatzstoffe", sagt er. Es sei sogar besser, natürlichen Dünger zu verwenden, da durch chemische Dünger der Rasen geschädigt werden kann, so der Geschäftsführer. Bei seiner Arbeit setzt Grütz auch auf kleine Maschinen, um den Boden so weit wie möglich zu schonen. "Durch große Maschinen kann der Boden verdichtet und dadurch geschädigt werden", weiß Grütz. Nach seiner Meinung ist der Rasen ein guter Bodenbelag. Eine Gartenfläche von 450 Quadratmetern, die mit Rasen bedeckt ist, erzeuge so viel Sauerstoff wie eine vierköpfige Familie am Tag veratmet, sagt Grütz.

Autor: bz