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15. Februar 2011

Im Jubiläumsjahr einen Zunftabend zusätzlich

Narrenzunft verspricht Zunftabend mit Überraschungen.

  1. Narrenzunft kündigt einen Zunftabend mit Überraschungen an: (von links) Stephan Vogt (stellvertretender Oberzunftmeister), Oberzunftmeister Karl Heinz Sterzel, Zunftmeister Hans Gempp Foto: Nikolaus Trenz

LÖRRACH (ktz). Nach dem Jubiläumswochenende der Narrengilde steht nun der Jubiläumszunftabend der Narrenzunft bevor. Auch Lörrachs Saalfasnächtler feiern heuer 75-jähriges Bestehen. Am 24. Februar ist die Premiere in der Alten Halle in Haagen. Mit acht ausverkauften Abenden reizen die Zunftmeister ihre Möglichkeiten wieder voll aus. "Mehr", sagt der stellvertretender Oberzunftmeister Stephan Vogt, "ist auch physisch nicht drin".

Im November waren die geplanten sieben Zunftabende schon ausgebucht. Das hat die Mannschaft um Oberzunftmeister Karl Heinz Sterzel überrascht und gefreut zugleich. Denn, dass die Zunft wieder eine so spielstarke und funktionierende Mannschaft bekommen würde, war in der jüngeren Vergangenheit nicht immer so klar. Sie stand nach dem Weggang aus dem Burghof schon mal auf der Kippe. Unterdessen feiern sie wieder Erfolge, haben mit der Alten Halle in Haagen eine dauerhafte und "ideale Spielstätte" (Hans Gempp) gefunden. Also haben sie sich aufgrund der Nachfrage entschieden, einen achten Zunftabend einzuschieben und so zweimal an vier Abenden (Donnerstag bis Sonntag) ihr Dreieinhalb-Stunden-Programm zu zeigen.

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Es enthält die bekannten und beliebten Zutaten (lokale Themen werden in szenischem Spiel glossiert, wobei die "Märtwiiber" nicht fehlen dürfen). Das Lokale, weiß Karl Heinz Sterzel "ist unsere Stärke". Auch wenn der eine oder andere Ausflug in die große Politik schon mal sein darf. Dabei wird diesmal mehr gesungen als bisher. Wie immer wechseln Spielmannszug und Guggemusiken von Abend zu Abend ab, die tanzenden Zundelgirls sind an jedem Abend dabei. Und der Ansager, der sei diesmal eine Überraschung.

Mehr lassen die Zunftmeister nicht raus, bevor sich zum ersten Mal der Zunftabendvorhang hebt. Seit September sind sie mit den Vorbereitungen zu Gange, haben Texte geschrieben, Ideen diskutiert, manches ausprobiert und verworfen, die Szenen weiterentwickelt, so dass sie jetzt sicher sind, den rund 1800 Besuchern einen vergnüglichen Abend zu bereiten, an dem Zunftstift Christoph Schult zum ersten Mal auftreten wird. Acht Zunftmeister stehen auf der Bühne, vierköpfig ist das Backstage-Team. Ralph Buser zeichnet wieder für die Bewirtung verantwortlich, die "Nigthshadows" um Rolf Hauser begleiten die Akteure auf der Bühne und spielen zu Tanz und Unterhaltung.

Autor: ktz