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27. Juli 2009 16:18 Uhr

In China Bronze für Physik-Olympioniken

Ein deutsches Team mit zwei Lörracher Nachwuchswissenschaftlern hat in China bei der Physik-Olympiade eine Bronzemedaille gewonnen. Die fünf Schüler im Alter von 18 und 19 Jahren hatten sich in den Schülerforschungszentren Lörrach und Saulgau vorbereitet.

  1. Das deutsche Team mit Lukas Kaiser und Dominik Dold aus Lörrach (rechts). Foto: BZ

Fünfmal waren die deutschen Schülerinnen und Schüler bei diesem Wettbewerb in den Vorjahren bereits Weltmeister, diesmal reichte es zum siebten Platz und damit zu einer Bronzemdeaille. Damit sind die Deutschen so erfolgreich wie keine andere Nation. Die diesjährigen Teilnehmer Schramberg, Öhringen, Weiden (Oberpfalz) und Lörrach. Die Lörracher Teilnehmer sind Dominik Dold, der in diesem Jahr sein Abitur am Hebel-Gymnasium abgelegt hat, und Lukas Kaiser vom Hans-Thoma-Gymnasium. Der sechstägige Wettbewerb wurde am Sonntag an der Universität Nankai in der Elf-Millionen-Stadt Tjianjin, südöstlich von Peking, entschieden.

Zur Vorbereitung hatten sich die Schüler mindestens einmal pro Woche in Lörrach oder Saulgau getroffen, obwohl zwei Teilnehmer mitten im Abitur steckten. Vor dem Wettbewerb mussten 17 Aufgaben bearbeitet werden. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten es diese Aufgaben in sich, obwohl die meisten auf den ersten Blick nur Alltagsphänomene beschreiben und daher leicht lösbar erscheinen. Neben guten Physik- und Mathematikkenntnissen brauchen die Schüler

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sprachliche Fähigkeiten und viel Teamgeist, um ihre Lösungen geschickt zu präsentieren. Selten schafft es ein Team, alle 17 Aufgaben zu lösen. Da man nur drei Aufgaben zurückgeben darf, ist viel Taktik gefragt, um erfolgreich durch den Wettbewerb zu kommen.

Insgesamt 27 Nationen haben in diesem Jahr ihre Teams ins Rennen um den
Weltmeistertitel geschickt. Erfunden wurde der "Physik-Weltcup" noch zu Sowjetzeiten in den 80er-Jahren. Seit 1990 findet er in jeweils einem anderen Land stat t.

Autor: bz