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12. Oktober 2017 11:56 Uhr

Gesucht und Gefunden

In Lörrach lässt sich nicht nur die Flaschenpost wiederfinden

Nach 19 Jahren hat eine Flaschenpost ihre Absenderin aus Lörrach wieder erreicht. Doch in Lörrach kann man noch mehr wiederfinden, meint unser Redakteur Peter Gerigk.

  1. Wiederfinden macht immer Freude – nicht nur bei der Flaschenpost. Foto: photocase.de/manun

Berühmtheit erlangt hat die Flaschenpost, die Angelina aus Lörrach 1998 als Mädchen auf Elba ins Meer gegeben hatte und am Mittwoch von der Stadtverwaltung zurückerhielt. Bis Korsika ist die Flasche mit der Zeichnung darin getrieben, verglichen mit der Strecke bis nach Lörrach hat sie einen kurzen Weg im Mittelmeer zurückgelegt.

Die romantische Geschichte machte Schlagzeilen in halb Europa und erregte Aufsehen im sozialen Netzwerk, wo sie mehr als 1500-mal geteilt wurde und mehr als 100 000 Menschen erreichte. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs: Ebenfalls seit Mittwoch verteilt und versendet die Stadtverwaltung 104 Fundsachen, die sie online versteigert hatte.

Nur ein altes Modell eines Notebooks kam nicht unters Volk. Überwiegend handelte es sich – wie stets – um Fahrräder, aber auch Handys und Schmuck kamen unter den Hammer. Im Fundbüro wurden so viele Gegenstände abgegeben, dass es dieses Jahr erstmals zwei Versteigerungen gab, was auch so beibehalten werden soll.

Die nächste Onlineauktion steigt voraussichtlich im Februar. Bestimmt lohnt sich für viele Lörracher ein Blick darauf, ob sich womöglich ein eigener Gegenstand darunter befindet. Auch der Wiedererhalt von weniger Aufmerksamkeit erregenden Dingen als einer Flaschenpost kann Freude bereiten.

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Autor: ger