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09. Juni 2010
Innovatives zur Volkskrankheit Rheuma
Frühjahrspodium von "Science et Cité" an den "Gesunden Zeiten".
LÖRRACH (ktz). "Science et Cité", die Lörracher Diskussionsreihe zu aktuellen Zeitfragen, wird nächstes Jahr zehn Jahre alt. Das Innocel feiert diesen Geburtstag heuer schon und ist Mitveranstalter der Gesprächsreihe zusammen mit der Volkshochschule. Das Jahresmotto "Innovation" sei, so Innocel-Geschäftsführerin Diana Stöcker, auch hier bestimmend: "Volkskrankheit Rheuma – Innovative Behandlungsmethoden" ist das Thema des "Science et Cité"-Frühjahrspodiums, das zum fünften Mal innerhalb der "Gesunden Zeiten" stattfindet.
Viele Menschen leiden unter dieser Krankheit, alle Altersgruppen sind betroffen, Kinder und Jugendliche in wachsender Zahl, darum handelt es sich um eine "Volkskrankheit". Allein im Raum Lörrach hat die Rheuma-Liga Baden-Württemberg rund 800 aktive Mitglieder, Menschen also, die Beitrag bezahlen und die Angebote der Liga wahrnehmen. Und nochmal so viele sind "unterstützende Mitglieder", wie das Cornelia Dziedzina-Langrock von der Rheuma-Liga und die Moderatiorin der Podiumsrunde gestern beim Pressegespräch formulierte. "Der Oberbegriff Rheuma bezeichnet schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates an Knochen, Muskeln und Gelenken", liefert Projektleiterin Susanne Daniel, die die Podien der Gesprächsreihe zusammenstellt, eine Definition. Es ist der kleinste gemeinsame Nenner für 300 bis 400 (je nach Quelle) Krankheitsbilder. Im Burghof wird der Rheumatologe Professor Ulrich Walker (Rheumatologische Universitätspoliklinik im Felix-Platter-Spital, Basel) die Krankheit, die Diagnistik und die Therapie erläutern. Tobias Manigold (Hoffmann-La Roche; Basel) wird über neue Forschungen und Entwicklungen zur Rheumatherapie sprechen. Die Heilpraktikerin Ursel Bühring, Autorin und Leiterin der Freiburger Heilpflanzenschule, wird auch über das Drei-Säulen-Modell (Bewegung, alterantive Heilbehandlung, Ernährung) sprechen. "Wir wollen den den Focus auf innovative Behandlungsmethoden legen", sagt Susannne Daniel. Cornelia Dziedzina-Langrock will gerade den von der Krankheit betroffenen Zuhörern Wege zu mehr Eigenverantwortung aufzeigen, Lust machen auf die kleinen Schritten zu mehr Lebensqualität. Und natürlich wird reichlich Gelegenheit sein, die Experten im Podium zu befragen. Das ist man bei Science et Cité so gewohnt.
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Autor: ktz
