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30. November 2011

Japanische Bücher fangen an, wo europäische enden

CISV Lörrach ermöglicht die Begegnung mit anderen Kulturen.

  1. Begegnung beim CISV mit der Japanerin Ai Gütter-Kitajima. Foto: Wieschenkämper

LÖRRACH (wik). Japanische Bücher fangen dort an, wo europäische aufhören, beim Grüßen verbeugen sich Japaner und sie essen täglich Reis. Dies und vieles andere Wissenswerte erfuhren Kinder bei der Veranstaltung "Die Welt bei uns in Lörrach" der Deutschen Gesellschaft für Internationale Jugendbegegnungen (CISV) aus erster Hand: Zu Gast war Ai Gütter-Kitajima aus Japan, die vom CISV Lörrach eingeladen war, um über ihre Kultur und ihr Land zu erzählen. Die Lörracher Ortsgruppe ist eine von zehn CISV-Gruppen in Deutschland. Die Buchstaben "CISV" standen ursprünglich für die Abkürzung "Children International Summer Villages", doch da inzwischen das Programm ausgeweitet wurde, nennt sich die Organisation CISV-Building global friendship. CISV ist eine international tätige Organisation, die sich für interkulturelle Kommunikation, Friedenserziehung und den Abbau von Vorurteilen einsetzt. Sie ist weder religiös noch politisch gebunden. Birgit Charlotte Maier leitet die Lörracher Ortsgruppe. Seit zwei Jahren lädt sie regelmäßig Leute ein, die Kindern ab acht Jahren ihre ausländische Heimat vorstellen. Sie erzählen von ihrer Heimat, zeigen Bilder, es wird gemeinsam musiziert, gesungen oder gekocht. Beim Nachmittag mit Ai Gütter-Kitajima konnten Kinder unter anderem ausprobieren, wie japanische Schriftzeichen geschrieben werden. Am 10. Dezember wird Irina Koleschnik über Russland berichten, dazu können sich noch Kinder anmelden.

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Ein wichtiger Bestandteil der CISV-Arbeit ist das einmal jährlich stattfindende Camp in England. In den Sommerferien treffen sich dort vier Wochen lang Elfjährige aus 12 verschiedenen Ländern. Aus jedem Land kommen zwei Jungen und zwei Mädchen mit einer Begleitperson. Die Kinder werden auf das Treffen vorbereitet, sie sprechen im Camp englisch und übernachten in Häusern.

"Kinder sind mit elf Jahren sehr offen und unbefangen in der Begegnung mit Gleichaltrigen aus anderen Kulturkreisen, zugleich aber schon bereit, sich vom Elternhaus zu lösen", erklärt Birgit Maier. Im Camp werden Toleranz für kulturelle Unterschiede geschult, aber auch Eigenverantwortung, Engagement und Teamarbeit. Für das nächste Camp in den Sommerferien 2012 sind noch Plätze frei. Informationen zum Camp und den anderen Veranstaltungen bei Birgit Maier unter 07621/56290 oder E-Mail: secretary@de.sisv.org

Autor: wik