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25. Juni 2010
Junge Musiker kaum zu bremsen
Eröffnungskonzerte und Vorspiele bei der Musikschule TYTH im Stettener Bahnhof.
LÖRRACH (dw). Den ganzen Tag herrschte ein munteres Treiben um den Stettener Bahnhof. Die Musikschule TYTH ("Take your teacher home" – unter diesem Namen produziert Joachim Sendelbach auch CD- Roms für das Üben zu Hause) ist im Februar in die Räume des Bahnhofs eingezogen und feiert ihr neues Domizil mit einem groß angelegten Tag der offenen Tür. Ganz sind die bisherigen Räume in der Schönauer Straße für die rund 400 Schüler und 21 Lehrer nicht aufgegeben, auch dort wird weiterhin unterrichtet.
Beim Tag der offenen Tür gab es den ganzen Tag über Vorspiele. Hosi Chapotoka, Percussion, und Nancy Guldenschuh, Gesang und afrikanischer Tanz, luden in ihrem Workshop nicht nur zum Zuhören ein, sondern eben auch zum Mitmachen. Anwesende Musiker stiegen mit ein und was man zur Zeit von den WM-Bildschirmen kennt, die ausgelassene Freude an der Bewegung zu Rhythmen und afrikanischen Klängen, das zog auch seine Kreise im Stettener Bahnhof. Die Blockflötenkinder lockten auf der Straße die Passanten in und hinter den ehrwürdigen Bahnhof. Rock- und Popmusik mag einen Schwerpunkt bilden bei Joachim Sendelbachs Musikschule, weil er eben auch die Arbeit im Tonstudio zu lehren vermag und doch ist der klassische Bereich keineswegs vernachlässigt.
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Da ist Viktor Ferger, acht Jahre ist der Pianist alt und ist schon jetzt ein kleiner Virtuose auf seinem Instrument. Voller Konzentration und sich ganz dem Stück hingegeben verblüfft und fasziniert er mit seiner Virtuosität. Mit vier habe er begonnen Klavier zu lernen, erzählt Sendelbach, und die Mutter musste das tägliche Üben ihres Kindes bald etwas einschränken. Statt vier Stunden erlaubte sie ihm nur noch zwei Stunden Musik pro Tag.
Autor: dw
