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11. Februar 2010
Junge Roboter-Bauer im Blickfeld
Lörracher Forschernachwuchs auf dem deutsch-französischen Schülerkongress in Straßburg.
LÖRRACH (BZ). Beim deutsch-französischen Schülerkongress in Straßburg stellten auch junge Forscher des Schülerforschungszentrums "phaenovum" in Lörrach den von ihnen entwickelten Roboter vor.
Die Idee entstand im vergangenen Jahr im IT-Seminar des Schülerforschungsnetzwerkes "phaenovum". Joachim Wolff, Schüler des Technischen Gymnasiums an der Gewerbeschule Lörrach, erhielt den Auftrag, einen so genannten Spatenstichroboter zu entwickeln, der beim Baubeginn für das Schülerforschungszentrum "phaenovum" auch der Bundesforschungsministerin Annette Schavan vorgestellt wurde. Nach erfolgreicher Umsetzung im vergangenen September bekam der 19-Jährige nun Gelegenheit, sein Projekt auf dem deutsch-französischen Schülerkongress in Straßburg näher vorzustellen.Insgesamt 140 Schülerinnen und Schüler aus dem Dreiländereck waren Ende Januar gekommen, um sich in Schülervorträgen, Workshops und Fachpräsentationen sowie an Marktplatz-Ständen über wissenschaftliche Inhalte und Fragestellungen zu informieren. Die Jungforscher Joachim Wolff und Patrick Strittmatter erläuterten in einem 20-minütigen Vortrag, wie ihr "pneumatischer Zitronenroboter" funktioniert und welche technische Hürden bei der Realisierung zu überwinden waren.
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Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein Gehäuse aus Legosteinen mit Baggerfunktion, das über Druckluft gesteuert wird. Den Strom liefert eine Zitronenbatterie. Die wichtigste, aber auch zeitraubendste Aufgabe der beiden Schüler war neben dem mechanischen Aufbau vor allem die Programmierung des Roboters. "Als größte Herausforderung habe ich die Feinabstimmung am Gerät empfunden. Es ist eben ein Unterschied, ob etwas schon mal läuft oder dann wirklich dauerhaft funktioniert", fasst Joachim Wolff, der nach seinem Abitur in diesem Jahr Informatik studieren möchte, die spannende Entwicklungsarbeit zusammen.
Vom Forschergeist des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland beeindruckt dürfte auch der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau gewesen sein, der den beiden jungen Kongressteilnehmern in Straßburg an ihrem Stand einen Besuch abstattete.
Organisiert und realisiert wird das IT-Seminar Lörrach von der Innovations-Center Lörrach GmbH (Innocel) und vom Steinbeis-Transferzentrum für Embedded Design und Networking an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach.
Autor: bz
