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07. Januar 2014

OB-Weggang bei Narren ein Thema unter vielen

Zunftmeister bieten am 23. Februar zusätzlichen Zunftabend.

  1. Zunftmeister vor der Saison (von links): Andreas Glattacker, Karl-Heinz Sterzel, Klaus Ciprian-Beha, Christoph Schuldt, Ralf Buser, Oberzunftmeister Stephan Vogt, Zunftstift Philipp Buser, Hans-Werner Schuldt; nicht im Bild Hansi Gempp. Foto: N. Trenz

LÖRRACH (ktz). Die Zunftmeister der Narrenzunft Lörrach sind guter Dinge für die neue Staffel der Zunftabende in der Alten Halle in Haagen. Am 19. Februar ist der Premierenabend. Acht Zunftabende bis Fasnacht befriedigen die Nachfrage nicht. Also haben die Männer um Oberzunftmeister Stephan Vogt noch einen zusätzlichen Zunftabend ins Programm gehoben: am Sonntag, 23. Februar. Da sind sie ohnehin im Einsatz, beim Seniorennachmittag von Narrengilde und Narrenzunft in der Alten Halle in Haagen. Rund 220 Zuschauer können so zusätzlich den Zunftabend erleben

Einstweilen wird geprobt und noch an den Szenen gefeilt. Die Hauptarbeit mit den Texten ist gemacht. Die Zunftmeister haben sich auch seit Jahren wieder einmal zu einer Wochenendklausur zurückgezogen. Was ihnen in der Abgeschiedenheit des Gersbacher Naturfreundehauses zum Thema OB-Abschied eingefallen ist, werden sie zeigen. Dieses Thema hat auch die närrischen Beobachter der lokalen Szene überrascht, "aber nur der Zeitpunkt", merken sie an. Und sie kündigen gleich an: So einen Riesenabgesang auf die OB wie 2002, als sie in Freiburg OB werden wollte, werde es diesmal nicht geben. Aber das Thema kommt natürlich vor, was wiederum nicht überrascht. Lassen wir uns also überraschen.

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"Sonst halten wir uns zum Programm bedeckt", so Stephan Vogt, aber das hätte der Oberzunftmeister nicht eigens betonen müssen. Man kennt das ja. Immerhin so viel: Es gibt eine Gesangsnummer mehr als zuletzt, das ist ja eine starke Seite der Zunft, die Märtwiiber sind wieder dabei und das Motto der Fasnacht 2014 spielt eine Rolle: "Zueloose, nit abhöre." Der Blick über die Grenze betrifft Stadt- und Landesgrenze und geht auch wieder ins Elsass, deuten die Zunftmeister an. Da wissen wir doch schon eine ganze Menge. Überdies stehen die Szenentitel wie "Voll easy"m "In Dubio pro Regio" oder "All inklusive" schon im Programmheft. Zum all inclusive des Zunftabends gehören auch die "Night shadows", die Zundelgirls und jeden Abend eine anderes Musikformation.

Ein starkes Team haben die Zunftmeister auch hinter den Kulissen, dort findet sich mit Hanspeter Goldian als Kulissenmaler ein neues Gesicht.

Zum Programm schiebt Vize- Oberzunftmeister Andreas Glattacker noch nach: Ihr Niveau wollen die Zunftmeister halten – qualitativ und inhaltlich. Und die Jungen, Rückkehrer Christoph Schuldt und Stift Philipp Buser, trügen ihren Teil dazu bei. Bleibt also nur: Im Zunftabend "zueloose", abhören haben sie sich nicht lassen.

Zunftabendkarten: Abholen bestellter und reservierter Karten am 7., 8., 9. und 10. Januar, jeweils 10 bis 15 Uhr, Restaurant "Schwalbenäscht"; Karten für zusätzlichen Zunftabend am 23. Februar, 20 Uhr, Alte Halle Haagen, ab sofort im Café Pape, 07621/3262, Email: cafe-pape@t-online.de

Autor: ktz