Ortschaftsrat sagt Ja zum Depot

Paul Schleer

Von Paul Schleer

Do, 13. September 2018

Lörrach

Raumprogramm fürs Museumsdepot liegt vor / Gebäude wird ein Lärmschutz für die Anwohner.

LÖRRACH-BROMBACH (kwb). Im Mittelpunkt der Sitzung des Brombacher Ortschaftsrates stand der Neubau des Museumsdepots im neuen Gewerbegebiet Brombach-Ost. Das Gremium begrüßte das Vorhaben einstimmig. Seit Jahren sei dieser Bau ein Thema, sagte Lars Frick, Leiter des Fachbereichs Kultur und Tourismus. Die teure Behelfsunterkunft im ehemaligen Gaba-Bau in Tumringen sei keine ideale Lösung. Museumsleiter Markus Moehring berichtete von der Sammlungsarbeit und deren Bedeutung. Der große Fundus erlaube Sonderausstellungen im Dreiländermuseum, die an keinem anderen Ort möglich sind.

Die benötigte Fläche zeigte er auf anhand der Berechnung durch den Münchner Depotplaners Lars Klemm. Der Museumsleiter betonte, man brauche eine Grundausstattung ohne Luxus. Für das Magazin werden 1875 Quadratmeter, für den Lagerraum 330 Quadratmeter und für die Bearbeitung der Sammlungen 235 Quadratmeter Fläche gebraucht.

Lars Frick ging auf die Planung im Brombacher Gewerbegebiet ein und betonte, das künftige Depot stelle auch einen Lärmschutz für die Anwohner gegen das Gewerbegebiet dar. Das Gebäude soll sieben und zehn Meter hoch werden. Moehring betonte, es werde kein Schaudepot auf dem Niveau von Freiburg oder Basel, aber ein Bau, der für die große Sammlung von Exponaten aus dem Dreiländereck geeignet sei. Es soll ein Interreg-Antrag gestellt werden, dazu arbeite man mit 25 Partnern aus dem Dreiländereck zusammen. Die höchstmögliche Fördersumme liege bei 1, 7 Millionen Euro. Das Museumsdepot müsse bis 2023 gebaut sein, um die Zuschuss zu erhalten.

Frick berichtete, dass man jetzt mit Planern die Größenordnung berechnen müsse. Inge Gula vom Museumsverein betonte die Bedeutung einer Lösung von Dauer für das Museumsdepot. Dem schlossen sich die Brombacher Ortschaftsräte an.