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25. November 2011
Phaenovum am Sieg beteiligt
Das deutsche Schülerteam gewinnt beim internationalen Quanta-Wettbewerb in Indien.
LÖRRACH (BZ). Bestes Team in der Gesamtwertung, drei erste Plätze und ein dritter Platz in den sechs Einzeldisziplinen – damit war das deutsche Team mit sieben Schülerinnen und Schülern zwischen 15 und 21 Jahren das erfolgreichste beim Quanta-Wettbewerb. Das ist ein Wissenschaftswettbewerb für Schüler, der seit 1994 im indischen Lucknow, etwa 500 Kilometer östlich von Dehli, ausgetragen wird. Die beiden Teammitglieder vom Phaenovum Lörrach, Simren Herm-Singh (Lörrach) und Lorenz Eberhardt (Weil am Rhein) trugen einen ersten und einen dritten Platz bei.
65 Teams mit mehr als 400 Schülern aus 15 Ländern hatten für den Wettbewerb mit den sechs Kategorien kognitiver Leistungstest, Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie, Bootsrennen, Skulpturenbau aus Computerschrott und Debattieren gemeldet. Das deutsche Team war ein Zusammenschluss der drei wichtigsten wissenschaftlichen Förderzentren für Schüler in Baden-Württemberg: Kepler-Seminar Stuttgart (drei Teilnehmer), Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Bad Saulgau/Tuttlingen (2), Phaenovum, Lörrach (2); Betreuer waren Hermann Klein (Phaenovum) und Alexander Urban (Kepler-Seminar).
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Der Quanta-Wettbewerb wurde von der City Montessori School veranstaltet, mit über 30 000 Schülern die größte Privatschule der Welt. Für ihre internationalen Friedensbemühungen erhielt die Schule 2002 den Unesco-Preis für Friedenserziehung.
"Die (Natur-)Wissenschaft hat für die Zufriedenheit gesorgt, nach der die Menschheit strebt", hieß der Beitrag im Debattieren, mit dem die Lörracherin Simren Herm-Singh erfolgreich war. Sie überzeugte die Jury mit Schlagfertigkeit, Sprachwitz und souveränem Vortrag in Englisch. Höchst anspruchsvoll war die Kategorie Naturwissenschaften und Astronomie, bei der zunächst eine Multiple-Choice-Klausur mit 50 Fragen gelöst werden musste. Zweite Runde und Finalrunde fanden als Quiz vor großem Publikum statt. Dafür hatten sich 24 Teams qualifiziert. Carina Lämmle und Lorenz Eberhardt wurden im Finale Dritte. Vor allem die Runden mit Fragen zur Physik, Chemie, Biologie und Astronomie hatten es ins sich.
Autor: bz
