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07. Mai 2011
Positives Feedback für Badenova
Gemeinderat unterstützt das Badenova-Ziel, 2015 keinen Atomstrom mehr anbieten zu wollen.
LÖRRACH (ktz). Der regionale Energieversorger in kommunaler Trägerschaft will bis 2015 einen atomstromfrei Strommix anbieten und investiert dafür 80 Millionen Euro in regenerative Energien. Denn dieses ambitionierte Ziel sei nur zu erreichen, "wenn wir auf der Erzeugungsseite entsprechende Strukturen aufbauen", sagte Thorsten Radensleben, der Vorstandsvorsitzende von Badenova am Donnerstag im Gemeinderat.
OB Heute-Bluhm hatte ihn eingeladen, da sie den Beschlussvorschlag zum Tras-Beitritt und zur weiteren Selbstverpflichtung der Stadt, den eingeschlagen Weg der städtischen Energie- und Klimapolitik fortzusetzen, um einen zusätzlichen Punkt ergänzt hatte. Darin begrüßt die Stadt Lörrach den Weg von Badenova, wenn möglich noch vor dem Jahr 2015 aus dem Atomstrom auszusteigen. Dies fand die einhellige Zustimmung des Gemeinderates, aus dessen Reihen Radensleben auch positive Rückmeldungen bekommen hat.
Ob das Ziel bis 2015 erreichbar sei, hänge nicht zuletzt von den Rahmenbedingungen ab. Und da sei die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ein Dämpfer gewesen. Nun setzte Badenova auf Verbesserung der Rahmengegebenheiten, gehe aber auch unabhängig davon seinen Weg weiter. Die Privatkunden erhalten schon jetzt keinen Atomstrom mehr, unterstrich Radensleben erneut.
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Dietmar Ferger (Grüne) wies darauf hin, dass diese Politik von Badenova auch positiv sei für die Firmen der Region, die sich im Sektor erneuerbare Energien engagierten. Sie wüssten, dass ihre Produkte gebraucht werden.
Am Ende der Visite des Badenova-Chefs im Gemeinderat stand auch das Interesse des Gremiums, bei Besichtigungen eines Gaskraftwerks und einer Windkraftanlage des Unternehmens mehr Informationen und Einsichten zu bekommen.
Autor: ktz
