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10. Oktober 2011
Sinken Schiffe, wenn Blasen aufsteigen?
Rotary Club vergab den Nachwuchs-Forschungspreis Physik.
LÖRRACH (tm). Oliver Höcklin, Nicklas Dohrn und Patrick Diewald erhielten in diesem Jahr den vom Rotary Club Lörrach ausgeschriebenen Forschungspreis Physik. Den zweiten Preis bekam das Team Patrick Schäfer, Lavrenti Frobeen und Max Ewert. Der dritte Preis, der zugleich Jugendpreis ist, ging an Leonard Bauersfeld und Lukas Wieg.
"Das Levitron" heißt die Arbeit, die den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis bekam. Dabei rotiert ein Magnetkreisel über einem Ringmagneten und kann so für begrenzte Zeit schweben. Durch Messungen fanden die jungen Forscher heraus, unter welchen Bedingungen ein solches Schweben stabil möglich ist, und es gelang ihnen, den Kreisel mehrere Stunden am Schweben zu halten.
Der Homopolarmotor funktioniert sehr einfach mit einer 1,5-Volt-Batterie, einer Schraube, einem Magneten und etwas Draht. Ein junges Forscherteam untersuchte ihn genauer, im Experiment und mit theoretischen Betrachtungen, und bekam dafür den mit 600 Euro dotierten zweiten Preis. Und weil die Arbeiten von Elf- oder Zwölfjährigen sich kaum mit denen von 18-jährigen Abiturienten vergleichen lassen, vergab der Rotary Club den dritten Preis als Jugendpreis. "Sinkende Schiffe im Bermudadreieck" lautete der Titel dieser Arbeit, die der Frage nachging, ob Schiffe durch aufsteigende Blasen zum Sinken gebracht werden können. Und tatsächlich: Sie sinken.
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Der Rotary Club setze sich besonders für junge Menschen ein. Mit diesem Preis sollen Jugendliche unterstützt werden, die neugierig sind und forschen, erklärte der letztjährige Präsident des Rotary Clubs Lörrach, Professor Bernd Martin. "Wir waren sehr angetan von dem Niveau der Einsendungen und dem der Präsentationen", stellte er fest und bezweifelte, ob die Professoren, die in der Jury saßen, das im entsprechenden Alter so hinbekommen hätten. Sechs Beiträge wurden zu dem Wettbewerb eingereicht, und weil die Jury von allen Einsendungen sehr angetan war, entschloss sie sich spontan, für die übrigen drei Einsender Praktikumsplätze bei Endress und Hauser zu vergeben. Tobias Spanke hat eine Maschine entwickelt, die automatisch Stecker aus der Steckdose zieht, etwa wenn Ladegeräte Akkus fertig aufgeladen haben. Ronja Spanke ging der Frage nach, warum und unter welchen Bedingungen beim Zwiebeln schneiden Tränen fließen. Olga Chernina und Laura Günther untersuchten, unter welchen Bedingungen Klebeband am besten haftet. Alle Schülerinnen und Schüler, die Arbeiten eingereicht haben, besuchen das HTG und forschen am Schülerforschungszentrum.
Autor: tm
