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27. März 2010
Sozialarbeit auf Rädern
Sparkasse finanziert neuen Bus für die Streetworker der Kaltenbachstiftung.
LÖRRACH (jo). Mobile Jugendhilfe wird ganz wörtlich genommen bei den Streetworkern, die von der Stadt Lörrach im Zusammenwirken mit der Kaltenbachstiftung eingesetzt sind. Sie brauchen ein Fahrzeug, mit dem sie unterwegs sein und Spielgeräte und Equipment transportieren können. Als das Uralt-Vehikel seinen "Geist aufgab", half ein Anruf in der Chefetage der Sparkasse Lörach-Rheinfelden. Joachim Sproß, Geschäftsführer der Kaltenbachstiftung, bekam spontan die Zusage von André Marker, 7500 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Vorstandsvorsitzende kam mit seinem stellvertretenden Vorstandsmitglied Hans Lamparter nach Tumringen, um sich vom Nutzen zu überzeugen. Eine Gruppe von Kindern hatte sich bereits begeistert auf den transportablen "Kicker" gestürzt, die "Slackline" zwischen den dicken Bäumen beim Bolzplatz muss erst noch vorsichtig erkundet werden.
Jan Funke beschrieb das Anliegen, das ihn und seine Kollegin Sylvia Böhme abwechselnd zu verschiedenen Treffpunkten in der Stadt führt, wo sich Jugendliche spielend sinnvoller Freizeitaktivität widmen, sich austoben und gemeinsam etwas unternehmen können. Die "Streetworker" sind vor Ort innerhalb der Gemeinwesenarbeit auch vermittelnde Gesprächspartner, wenn es zwischen Kindern und Anwohnern zu Reibereien kommt. Sie werben für "Klimaverbesserung" zwischen den Generationen, helfen jungen Menschen bei individuellen Problemen, organisieren mit der Kaltenbachstiftung gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen. "Gut angelegt" sei das Geld für Projekte der niederschwelligen Sozialarbeit, sagte André Marker, die im großen Rahmen als Unterstützung der Bildungsarbeit gesehen werde.
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Der Mobilitätsbus macht in Tumringen regelmäßig mittwochs Station freitags von 14 bis 16.30 Uhr in der Eichendorff-Halle.
Autor: jo
