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24. April 2010

SPD lobt Energie-Konzept

Der Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger besucht das neue Fernwärmekraftwerk.

  1. Geschäftsfüher Michael Pilgermeyer, der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Erwin Hug, der Fraktionsvorsitzende im Lörracher Gemeinderat, Günter Schlecht und Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger (von links) bei der Besichtigung der Fernwärmekraftwerks. Foto: David Wenk

LÖRRACH (dw). "Auch unsere Anlage ist Teil des Konzepts der Energistadt Lörrach." sagt Michael Pilgermeyer, Geschäftsführer der Ratio Energie und stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lörrach vor der neuen Heizanlage in der Wölblinstraße. Anlass war ein Besuch des Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger und einiger anderer SPD-Funktionsträger beim neuen Fernwärmekraftwerk.

Der Titel Energiestadt wird zwar für kommunale Verbesserungen der Energieeffizienz verliehen, private Versorger dürfen da gerne mitmachen. Und so plante die Firma Ratio Energie GmbH eine Hackschnitzelanlage, als dezentrale Energieversorgung in Lörrachs Nordstadt. Pilgermeyer, selbst Geschäftsführer der Ratio Energie, führte nun eine interessierte Öffentlichkeit, auch jenseits der Parteizugehörigkeit, durch die noch im Bau befindliche Anlage.Da nicht nur Eigenheimbesitzer sondern auch Eigentümer von Mietshäusern in Baden-Württemberg ihren Energiebedarf mit einem Mindestanteil regenerativ decken müssen, ist die Heizanlage für jeden interessant und wichtig.

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Versorgungssicherheit wollen und müssen die Betreiber garantieren, was dazu führt, dass aktuell die Gemeinschaftsanlage für 70 Prozent mit Holz betreiben wird, die restlichen 30 Prozent mit Erdöl, geplant sind 90 Prozent Holz. Für die SPD, so der anwesende Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger, habe die Anlage Zukunft. Stickelberger begrüßt die Dezentralität, die hier die angeschlossenen Haushalte unabhängig macht von Gesamtsystemen. Hier wird dezentral in kleinen Strukturen auf regionale Bedürfnisse reagiert. Und zwar mit erneuerbaren regenerativen Energien. Wichtig sind für die SPD auch die kurzen Transportwege. Das Holz für die Hackschnitzelanlagen stamme aus heimischen Wäldern und werde aus Resten gewonnen, die die Holzwirtschaft bei ihren Einschlägen nicht verwerten könne, oder die in den Sägewerken anfallen. Für Stickelberger ist das Projekt der Zukunft zugewandt, denn diese müsse dezentral sein. Auch was die Belastungen der Anwohner betrifft, sei das Projekt seiner Zeit voraus, es erfülle schon jetzt zukünftige Abgasnormen

Autor: dw