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04. Januar 2010

Spende ermöglicht eine Fotogalerie der Hortkinder

Zentrum für Spielen und Gestalten setzt eine ungewöhnliche Idee um: Alle Hortkinder werden für eine Ausstellung porträtiert.

LÖRRACH (jo). Eine ungewöhnliche Idee soll im Zentrum für Spielen und Gestalten verwirklicht werden: Eine Porträt-Reihe von Hort-Kindern kann dank einer Weihnachtsspende der Firma Heinrich Schmid in Höhe von 2500 Euro (die BZ berichtete) Gestalt annehmen. Die Vorbereitungen beginnen Anfang des Jahres, die schwarz-weißen Ergebnisse sollen noch vor den Sommerferien gezeigt werden.

Es gibt im Zentrum der Dieter Kaltenbach-Stiftung viele unterschiedliche Projekte, die sich immer wieder gegenseitig befruchten. Um solch ein Projekt handelt es sich unter dem Arbeitstitel "Bilder einer Hort-Ausstellung", angelehnt an den Titel des Mussorgsky'schen Werks "Bilder einer Ausstellung", das in ausdrucksvollen Musiksequenzen wechselnde Eindrücke beim Galerie-Besuch schildert. Der bei der Stiftung mit Projektmanagement betraute Alexander Keil kam nach dem Besuch eines Fotokurses im Haus auf die Idee: Jedes der etwa 50 Hortkinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren soll für ein Selbst-Bild fotografiert werden. Nicht nur "abgelichtet", sondern porträtiert in einer typischen Haltung, mit einem ihm entsprechenden Accessoire seiner Wahl, in einer Pose, die seinem Selbstbild nahe kommt.

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Dieses nicht ganz einfache Unterfangen will Alex Keil mit Hilfe erfahrener Fotografen verwirklichen. Digitale Aufnahmen sollen "authentisch rüberkommen", Vorgespräche mit Eltern und Kindern gehören zur Vorbereitung des zeitintensiven Vorhabens. Die Fotografien im Format 45 auf 30 sollen dann professionell aufgezogen und auf Stellwänden ausgestellt werden. Später werden sie als "Galerie" Räume rund ums Foyer beleben. "Das soll Start in eine Tradition sein", formuliert Joachim Sproß, Geschäftsführer der Dieter Kaltenbach-Stiftung. Denn die Sammlung wird sich stets verändern durch den natürlichen Wechsel der Hortkinder.

Autor: jo