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21. April 2010
Stefan Vierke wieder vorn
Schüler holt nächsten Preis.
LÖRRACH (BZ). Stefan Vierke, Schüler des Hans-Thoma-Gymnasiums, hat wieder einen Preis gewonnen. Der Zwölftklässler gewann mit seiner Farbstoffzelle bei der Internationen Konferenz für junge Wissenschaftler auf Bali eine Goldmedaille. Vierke war Teil eines Teams, das sich aus Vertretern der Schülerforschungszentren Lörrach und Saulgau sowie des Kepler-Seminars Stuttgart zusammensetzte. Nach dem Erfolg beim Wettbewerb der Siemens-Stiftung ist dies die zweite Auszeichnung für Stefan Vierke innerhalb eines Monats.
Zweimal Gold, einmal Silber, viermal Bronze – das ist die Gesamtbilanz für die baden-württembergischen Schüler, die an der International Conference for Young Scientists (ICYS) auf Bali teilgenommen haben. In den Disziplinen Informatik, Ökologie und Physik errangen sieben der zehn Teilnehmer eine Medaille. Das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Bad Saulgau, schickte vier und das Kepler-Seminar in Stuttgart sowie das "phænovum" in Lörrach je drei Teilnehmer ins Rennen. Vorbereitet auf den Wettbewerb haben sich die Nachwuchsforscher über viele Monate hinweg jeweils in dem für sie nächst gelegenen Förderzentrum. Für die Teilnahme auf Bali schlossen sich alle drei zu den "Student Research Centers Baden-Württemberg" (Schülerforschungszentren Baden- Württemberg) zusammen. Wie Vierke wurde auch Johannes Lorenz vom Kepler-Seminar in Stuttgart mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
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In dem fünftägigen Wettbewerb stellten die 14- bis 18-jährigen Schüler ihre Projekte in einem Vortrag vor und stellten sich anschließend einer fachlichen Diskussion – beides natürlich auf Englisch. Eine international besetzte Jury bewertete die Arbeiten nach Originalität des Themas, inhaltlicher Qualität sowie Rhetorik. Insgesamt nahmen 18 Teams aus 13 Ländern an der Konferenz teil. Einen Preis für das "phaenovum" (Silber) erhielt außerdem Tonio Schaffert aus Merzhausen. Er hatte eine "Behandlungsmethode für Multiple Sklerose" vorgestellt.
Gegen Naturgewalten sind jedoch auch die jungen Wissenschaftler machtlos. Wegen des Vulkanausbruchs hängen sie in Kuala Lumpur fest.
Autor: bz
