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09. Oktober 2010
Stiftung poliert ihre Häuser auf
Beatrice Kaltenbach-Holzmann sieht im Um- und Ausbau auch eine Symbolik für die Stiftung.
LÖRRACH (dw).Die Kaltenbach-Stiftung versteht sich als Ort der Begegnung, als Projekt, das gemäß ihrem Leitbild zur Persönlichkeitsbildung beitragen möchte. Die Sanierung, deren Abschluss mit einem großen Herbstfest gefeiert wurde, ist für Beatrice Kaltenbach-Holzmann auch etwas wie ein Neubeginn, ein Weitergehen im neuen Gewand. Nach 40 Jahren mussten die Gebäude saniert werden, was ursprünglich mit einer Energiesanierung begann, ergriff das ganze Gebäude. Auch Bürgermeisterin Marion Dammann lobte in ihren Glückwünschen die Maßnahmen der Stiftung, auch diese Sanierung stehe im Rahmen der Anstrengungen der Stadt, die mit dem Energy Award in Gold jüngst belohnt wurden. Die Energiekosten durch die Sanierung des Süd-und Mittelbaus habe man radikal minimiert, mit dem Ersparten könne nun auch die Sanierung des Nordbaus in Angriff genommen werden, so Joachim Sproß, der seit zwei Jahren, Geschäftsführer in der Kaltenbachstiftung ist.
"Fertig sind wir nie", fügt Beatrice Kaltenbach-Holzmann noch hinzu, was aber auch im Selbstverständnis der Kaltenbachstiftung verankert sei. Ständig kämen neue Ideen und Ansätze hinzu, so dass der Umbau auch als Aufbruch in eine neue Zeit verstanden werden könne. So dankte Joachim Sproß auch Christine Kaltenbach, der Ehefrau des Stiftungsgründers, für ihr jahrelanges Engagement in der Stiftung.
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Eleonore Krämer aus der Töpferwerkstatt freut sich sichtlich im sanierten Gebäude nun arbeiten zu können. Obwohl sich auf den ersten Blick in ihrer Werkstatt nichts geändert hat. "Es zieht nicht mehr, seit die Fenster nun dicht sind." Im wesentlichen wurden Dächer, Fenster und die Fassaden saniert. Alle hätten sie an einem Strang gezogen, sowohl Mitarbeiter, besonders Georg Scherer und Hermann Kollmann ragten hier heraus.
"Wisst Ihr eigentlich, was ihr hier habt?", Bruce Weinberger vom weltberühmten Rascher Saxophone Quartett, stellte diese Frage in seinem Grußwort. Die Gäste, die sich hier im Hof eingefunden hatten, waren sich der Bedeutung der Kaltenbach-Stiftung bewusst. Marion Dammann nannte sie gar einen Glücksfall für Lörrach, es gab keinen, der ihr widersprochen hätte.
Autor: dw
