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03. September 2011

Tafel löst Darlehen ab für Fotovoltaikanlage

Verein hat jetzt mehr Geld.

  1. Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach der Tafel Foto: Privat

LÖRRACH (BZ). Die Dreiländereck-Tafel hat jetzt die seit 2008 auf ihrem Flachdach installierte Fotovoltaikanlage gekauft. Spenden ermöglichten, das Darlehen abzulösen. "Durch die Ablösung des Darlehens mit Spendengeldern haben wir für Jahrzehnte monatlich rund 300 Euromehr Geld zur Verfügung", freut sich der Vorsitzende der Dreiländereck-Tafel, Werner Merz.

Die Fotovoltaikanlage wurde im Februar 2008 installiert und komplett finanziert, da kein Geld vorhanden war. Die monatliche Belastung für Zins und Tilgung war geringer als die Einnahmen aus Stromverkauf. "So konnten wir ohne Bedenken die Anlage anschaffen, da der Preis auf 20 Jahre garantiert wurde", schreibt Merz. Die Kosten betrugen netto rund 35 000 Euro. Als Produzent von Strom, der ins Netz verkauft wird, gilt die Tafel als Kleingewerbe und hatte die Möglichkeit, 7000 Euro als Vorsteuerabzug abzuziehen. Die Anlage produziert jährlich rund 7000 Kilowattstunden Strom, der an den Netzbetreiber verkauft wird. So werden im Jahresdurchschnitt rund 300 Euro pro Monat erlöst. Darin enthalten ist auch ein Zuschuss der Elektrizitätswerke Schönau (EWS), die diese Art von Stromgewinnung unterstützt.

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Mit 5000 Euro haben sich EWS auch jetzt an der Spendenaktion für die Darlehensablösung beteiligt. Weiter spendeten Werner und Angelika Merz 10 000 Euro, Ticovschi Steuerberatung, Haagen, 8000 Euro, Dieter und Angelika Kiefer, Binzen, 5000 Euro, Angestelltenverband Roche, Basel, 4000 Euro, und Kraft Foods Lörrach 3000 Euro.

Die 300 Euro Einnahmen im Monat könnten nun für die Deckung der laufenden Kosten wie Fahrzeugkosten, Strom, Heizung verwendet werden, so Merz. Die geringere Belastung komme, erklärt er, letztlich den Tafelkunden wieder zu Gute, "da wir die Abgabepreise für Lebensmittel geringer halten können".

Autor: bz