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08. April 2011

Verjüngung im Haagener Jugendtreff

Vertreter der Kaltenbach-Stiftung berichten im Ortschaftsrat / Jugendliche ohne Vereinsbindung.

LÖRRACH-HAAGEN (tm). Seit zehn Jahren betreut die Dieter-Kaltenbach-Stiftung den Jugendtreff in Haagen. Der Stadtteil habe von dieser Einrichtung profitiert und könne dankbar dafür sein, stellte Ortsvorsteher Wolfgang Krämer im Ortschaftsrat fest.

"In der Jugendarbeit gibt es immer Höhen und Tiefen, aber in Haagen war es immer relativ ruhig", bilanzierte Joachim Sproß, Geschäftsführer der Kaltenbach-Stiftung. Seit September 2010 leitet der Sozialarbeiter Jakob Rüttnauer den Jugendtreff Haagen. Sein Vorgänger Jan Funke übernahm die Leitung des Jugendteams und bleibt dem Jugendtreff damit als Ansprechpartner erhalten. Der Jugendtreff in der Eisenbahnstraße ist montags und mittwochs von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet, im Durchschnitt kommen acht Jugendliche pro Abend. Insgesamt zählte man im vergangenen Jahr 832 Besuche. 40 Prozent der Besucher sind Jungen, 60 Prozent Mädchen, zwischen 16 und 18 Jahren , berichtete Rüttnauer. Man möchte jüngere Jugendliche ansprechen, in den vergangenen Wochen kamen bereits drei neue Besucher, sagte Rüttnauer. Die Jugendlichen können Tischtennis, Billard, Kicker, Dart oder Gesellschaftsspiele spielen, außerdem gibt es einen Computer, der demnächst auch einen Internet-Anschluss erhalten soll. Anfallende Renovierungsarbeiten erledigen die Jugendlichen selbst. Daneben gibt es besondere Angebote wie eine Graffiti-Aktion, Fahrradausflug, Grillabend, Bowling, Karting, Fußball, Schlitten fahren oder Schwimmen. Die Jugendlichen arbeiteten auch beim Bring-und-Hol-Tag in Haagen mit.

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Die offene Jugendarbeit im Jugendtreff wendet sich an Jugendliche, die nichts Verbindliches wollen und nicht in einen Verein eingebunden sind. Ziel ist es, sie zu begleiten und zu unterstützen und ihnen soziale Kompetenzen, Regeln und Verantwortung zu vermitteln. Man wolle daher demnächst auch ausprobieren, den Schlüssel für den Treff den Jugendlichen teils alleine zu überlassen, sagte Sproß. Erwin Stirnadel kündigte aus dem Erlös der derzeitigen Bilderausstellung eine Spende an den Treff an.

Autor: tm