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19. Oktober 2010

Vertreter der Generation "Spaß mit Physik" geehrt

Schüler-Forschungspreis verliehen / 1. Preis an Carolin Lachner.

  1. Kai Hendrik Schlusche (Rotary-Club, links im Bild) und Jan M. Olaf zeichneten die jungen Forscher aus. Foto: Sabine Ehrentreich

LÖRRACH (seh). Im Rahmen der Einweihungsfeier für den "phaenovum"-Neubau am Samstag wurde der Schüler-Forschungspreis Physik verliehen, den der Rotary-Club zum zweiten Mal stiftete. In der Jury sitzen neben Kai Hendrik Schlusche, dem Präsidenten der Lörracher Rotarier, Fachleute aus Wissenschaft und Industrie. Schlusche setzte der "Generation IMM" (Irgendwas mit Medien) die "Generation SMP" (Spaß mit Physik) entgegen. Für einige von ihnen gab es am Samstag Auszeichnungen. Schwer sei es gewesen, zu einer Entscheidung zu kommen, so Schlusche. Alle Beiträge hätten sich auf hohem Niveau bewegt. Den Ausschlag habe am Ende das kleine Quäntchen Unterschied gegeben – bei Kriterien wie Innovation, Relevanz, Lösungsweg oder Darstellung.

Als Jüngste wurde die zehnjährige Ronja Spanke geehrt. Sie hat sich mit der Frage befasst, warum die Dampfnudeln ihrer Mutter anders schmecken als die, die die Mutter ihrer Freundin macht. Ihr zwölfjähriger Bruder Tobias, der ebenfalls einen Preis erhielt, hat sich mit der Beleuchtung von Zeltschnüren und Hundeleinen befasst. Dies soll im Dunkeln die Sicherheit erhöhen.

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Ein dritter Preis bei den älteren Schülern ging an Heike Merkert, Maximilian Lossen und Lucas Lörracher. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem man Eis schneiden kann, ohne dass es kaputt geht. Ebenfalls ein dritter Preis geht an Tobias Wetzel und Maximilian Wiessner und ihren "geheimnisvollen Kugelbeschleuniger". Ebenfalls Dritte: Christian Späte und Michael Schramm untersuchten die Entstehung von Röntgenstrahlen beim Umgang mit Klebeband.

Matthias Richter und Stefan Vierke erschlossen regenerative Energie aus Hibiskusblütentee und Kirschsaft und bekamen dafür einen zweiten Preis. Den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis erhält Carolin Lachner für ihre Untersuchungen zum Phänomen der Wasserbrücke. Kai Hendrik Schlusche kündigte an, dass es den Forschungspreis Physik auch im kommenden Jahr geben wird.

Autor: seh