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09. Dezember 2009
Viel Verkehr vor der Schule
Kaltenbachstiftung thematisierte gefährliche Situationen auf der Konrad-Adenauer-Straße
LÖRRACH (jo). Verkehrsprobleme bei der Waldorfschule waren Thema bei den Stadtteilgesprächen, zu denen das Zentrum für Spielen und Gestalten in der Kaltenbachstiftung in unregelmäßigen Abständen einlädt. Anwohner diskutierten mit dem Leiter des Fachbereichs Straßen-Verkehr-Sicherheit bei der Stadt, Jürgen Nef vor allem über die Zustände, die sich zum Schulschluss im Bereich von Schule und Kaltenbach-Zentrum ergeben.
Umfangreiche statistische Erhebungen und Zählungen werden eingeleitet, um bis Ende Jahr genauere Zahlen über die tatsächliche Zahl derer zu haben, die regelmäßig anfahren in Auto oder per Fahrrad und dabei welche Straße zu queren haben. Eine Ortsbesichtigung zusammen mit Vertretern der Polizei könne danach Anhaltspunkte geben, wie Verbesserungen zu verwirklichen sind, sagte Nef. Damit könne man dann vermutlich auch Anliegen der "Initiative sicherer Schulweg" erfüllen, von der beim Fachbereich seit geraumer Zeit ein Antrag vorliegt mit dem Ziel, die fast täglich zu beobachtenden gefährlichen Situationen zu vermeiden. Eine elektronische Geschwindigkeitsmessung über ein "Smiley" ist vorgesehen im Bereich zwischen Schönau-/ Adenauerstraße und Maienbühlweg, wo Tempo 30 gilt. Die Einmündungsbereiche der Straßen könnten durch Blocklinien sichtbarer auf die Verkehrsregeln hinweisen.Werbung
Jürgen Nef schlug auch vor, in der Waldorfschule darüber nach zu denken, ob ein Schülerlotsendienst eingeführt werden könnte. Die zahlreichen Autos zu Schulbeginn und Schulschluss in Verbindung mit manchmal unvernünftigen Eltern sowie die Parksituation auf dem Platz vor dem Zentrum könne vielleicht durch Abschrankungen entschärft werden. Denn zahlreiche Kinder aus anderen Schulen kämen nach Schulschluss ins Zentrum als betreute "Hortkinder" oder Teilnehmer an Kursen oder offenen Angeboten, sagte Zentrums-Leiter Joachim Sproß.
In der Sitzung wurde auch berichtet, dass die Bemühungen um eine verträgliche Lösung des Toiletten-Problems am Kinderspielplatz "Krake" bis zum Frühjahr Erfolg verspricht. Verhandlungen mit dem neuen Pächter der Gaststätte an den Tennisplätzen seien viel versprechend gelaufen.
Autor: jo
