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14. Juli 2011

Vor dem Vertrag getöpfert

Dieter-Kaltenbach-Stiftung übernimmt Ganztagsbetreuung in Schopfheim / Beitrag zur Bildung.

  1. Vertragspartner: Beatrice Kaltenbach-Holzmann, Joachim Sproß, Henriette von Caprivi, Christof Nitz, Malte Lindeman, Jürgen Sänger und Petra Steinhart (von links) mit Senna haben ihre Zusammenarbeit in der Ganztagesbetreuung besiegelt. Foto: Thomas Loisl Mink

LÖRRACH. Zuerst hat man am Dienstagnachmittag in Stetten gemeinsam getöpfert. Dann wurden die Verträge unterzeichnet. Vom kommenden Schuljahr an übernimmt die Lörracher Dieter-Kaltenbach-Stiftung die Ganztagesbetreuung an der Dr.-Max-Metzger-Schule in Schopfheim.

"Unser Herz hängt an kulturellen und musischen Dingen, und wir halten das für einen wichtigen Bestandteil schulischer Bildung", erklärte Joachim Sproß, Geschäftsführer der Stiftung, den ungewöhnlichen Einstieg und die Art des Engagements der Kaltenbach-Stiftung in Schopfheim. So soll es bei der Betreuung im Ganztagsbetrieb nicht nur um die Aufbewahrung der Kinder gehen, vielmehr will die Stiftung ganz bewusst auch Bildungsangebote machen. Mit zunächst vier Personen unter der Leitung von Malte Lindeman startet das Ganztagsangebot an der Schopfheimer Grundschule nach den Sommerferien.

Als am Nachmittag im Zentrum für Spielen und Gestalten in Stetten Süd getöpfert wurde, ging es auch darum, dass die Gäste und neuen Partner aus Schopfheim die Kaltenbach-Stiftung kennen lernen konnten. Das hat offenbar zu einem sehr positiven Bild geführt, Vertreter von Schopfheimer Stadtverwaltung und Schule waren jedenfalls sehr angetan von der Arbeit der Stiftung, deren Ziele sich mit denen decken, die man in Schopfheim hat. "Wir wollen die Bildungsangebote, die bei den unter Dreijährigen beginnen, auch bei den Ganztagesangeboten im Schulbereich fortführen", sagte Christof Nitz, Bürgermeister von Schopfheim. Der Gemeinderat der Makrgrafenstadt hat beschlossen, die Betreuung zunächst für ein Jahr der Kaltenbach-Stiftung zu übertragen. "Wir hoffen, dass sich daraus eine längerfristige Geschichte entwickelt", sagte Nitz.

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Seit April laufen an der Dr.-Max-Metzger-Grundschule die notwendigen Umbauten, vor allem eine Mensa wird errichtet. Nach den Sommerferien geht es mit der Ganztagesbetreuung zunächst einer ersten und einer zweiten Klasse los. Im Vorfeld musste auch eine Menge konzeptioneller Arbeit geleistet werden, woran die Lehrerin Henriette von Caprivi neben Schulleiterin Petra Steinhart stark beteiligt war. Auch zwischen der Stadt, vertreten durch Fachbereichsleiter Jürgen Sänger, und der Schule gab es in dieser Zeit einen noch intensiveren Austausch. Alle sind daran interessiert, ein zusätzliches Bildungsangebot für die Kinder zu schaffen.

"Wenn man bei den Kindern mit der musischen Bildung beginnt, können die Dinge wachsen", stellte Beatrice Kaltenbach-Holzmann vom Stiftungsvorstand fest und fügte hinzu: "Die Kaltenbach-Stiftung hat Erfahrung, Kompetenzen und Visionen." In Rheinfelden betreibt sie seit einiger Zeit eine Ganztagesbetreuung, in Stetten in der Fridolinschule wird sie damit beginnen. Nun reichen ihre Fühler auch weiter ins Wiesental hinein.

Autor: Thomas Loisl Mink