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10. Februar 2012
Wachstum prägte das Jahr 2011
Volksbank Dreiländereck erreicht auf fast allen Geschäftsfeldern deutliche Zuwächse.
LÖRRACH. Mit einem deutlich ausgeweiteten Geschäftsvolumen, mit einem guten Ertrag und mit einer Eigenkapitaldecke, die schon jetzt die zukünftigen Auflagen erfüllt, wartet die Volksbank Dreiländereck in der Bilanz 2011 auf. "Wir hatten ein erfolgreiches Jahr mit Wachstum in allen Geschäftsfeldern", berichtete der Vorstandsvorsitzende Günther Heck gestern beim Bilanzpressegespräch der Bank. Bei der Vertreterversammlung im Sommer wird der Vorstand eine Dividende von 5,6 Prozent auf die Mitgliederanteile vorschlagen.
"2012 ist das Jahr der Genossenschaften, für uns war es das schon 2011", blickt Günther Heck auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Ein dreiprozentiges Wachstum bot günstige nationale Rahmenbedingungen und die gute wirtschaftliche Lage im Dreiländereck sowie die wechselkursbedingte Sonderkonjunktur in einigen regionalen Branchen begünstigten gute Geschäfte. Zusätzlich zu diesen Faktoren führt die Volksbank Dreiländereck ihren Erfolg auf das eigene Profil zurück. Die Volksbank nimmt für sich hohe Dienstleistungsqualität in Anspruch. Dies werde durch die ersten Plätze im "Lörracher Kundenspiegel" und in der örtlichen Ausgabe des "Focus Money Contest" belegt, betonte Vorstand Ulf Bleckmann. Die Volksbank will dies nun auch durch eine eigene Kundenbefragung vertiefen. "Die Wachstumsraten sprechen für die Qualität unserer Arbeit", sagt Heck.Werbung
Wie in den vergangenen Jahren seit Beginn der Finanzkrise erfreut sich die Volksbank Dreiländereck eines Zustroms an Kundengeldern. Gefragt seien kurzfristige Anlageformen. Nach wie vor stünden bei den Kunden "Sicherheitsdenken und Solidität" im Vordergrund. Der Volksbank bescherte dies bei den Kundeneinlagen ein Zuwachs um 3,9 Prozent auf nun 860 Millionen Euro. Der Wertpapierumsatz ging um 16 Prozent auf 151 Millionen zurück. Weil die Bank jedoch auch viele Vorsorgeprodukte und Bausparverträge an den Kunden brachte, kam trotz der Flaute im Aktiengeschäft doch ein stark wachsender Provisionsüberschuss zustande. 13 Millionen Euro verbuchte die Bank bei diesem Einnahmeposten, (+7,4 Prozent).
Die gute Wirtschaftslage in der Region spiegelt sich im stark wachsenden Kreditgeschäft. Fast 200 Millionen Euro wurden an neuen Krediten ausgegeben, insgesamt liegt das Kreditvolumen nun bei 768 Millionen Euro (plus 8,6 Prozent). Wie der Vorstand berichtete, komme diese Nachfrage sowohl aus dem privaten Bereich als auch von gewerblichen Kunden. "Wir sind Partner der regionalen Wirtschaft und unterstützen sinnvolle Investitionen", sagte Günther Heck.
Das Kreditwachstum bei den privaten Darlehen wertet die Volksbank als einen Beitrag zum Vermögensaufbau der Kunden, denn zum überwiegenden Teil handelt es sich bei den privaten Darlehen um Wohnungsbaukredite. Unterm Strich erreicht die Volksbank Dreiländereck somit eine Bilanzsumme, die knapp über der Milliardengrenze liegt. Wertpapierdepots der Kunden sind in der Bilanzsumme nicht erfasst. Außerdem läuft bei der Volksbank Dreiländereck das gesamte Franken-Geschäft über die Verbundzentrale DZ International und somit ebenfalls nicht in der eigenen Bilanz. Für Heck und Bleckmann ist deshalb das Geschäftsvolumen, das all diese Posten beinhaltet, die entscheidendere Größe. Dieses Volumen wuchs um satte 7,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.
Aufgrund der niedrigen Zinsen sank die Zinsspanne, also die Differenz zwischen Zinsen für verliehenes und von den Kunden angelegtes Geld, um 3,8 Prozent auf 22,9 Millionen Euro. So erreichte die Volksbank beim operativen Geschäft ein Plus von etwa 11 Millionen Euro. Davon werden 4,5 Millionen Euro Steuern bezahlt, Sicherheitsreserven bedient und Rücklagen gebildet, so dass am Ende ein Gewinn von 1,6 Millionen Euro übrig bleibt. 800000 Euro sind davon für die Ausschüttung der Dividende vorgesehen.
VOLKSBANK IN ZAHLEN
Bilanzsumme: 1,03 Milliarden (+4,9%) Geschäftsvolumen: 1,3 Mia. (+7,8%) Kundenkredite: 768 Mio. (+8,6%) Kundeneinlagen: 860 Mio. (+3,9%) Zinsüberschuss: 22,9 Mio. (-3,8 %) Provisionen: 13 Mio. (+7,4%) Überschuss: 1,6 Mio. (+6,7 %) Mitglieder: 28400 (+1800) Kunden: 67300
Autor: dam
Autor: Willi Adam
