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25. November 2010

Wandel an belebter Ecke

Konrad Winzer stößt Veränderungen bei den Gastronomiebetrieben im Drei-König-Haus an.

  1. K. Winzer Foto: Maja Tolsdorf

  2. Neues Hotel, neues Restaurant, neue Bar – das Drei-König-Haus erhält eine Frischzellenkur. Foto: Maja Tolsdorf

LÖRRACH (seh). Größere Veränderungen stehen an der dem Markt zugewandten Seite des Kilian-Hauses bevor. Die Pachtverträge des Hotel Binoth, des China-Restaurants und des Bistros im Erdgeschoss laufen aus, auf allen Etagen werden neue Betreiber Einzug halten. Konrad Winzer ist federführend für das Konzept unter dem einheitlichen Label "Drei König"

Das Hotel bleibt Hotel, das Restaurant bleibt Restaurant, das Bistro wird Bar – und alles wird gründlich umgekrempelt, verspricht der Gastronom und Künstler Konrad Winzer, der für das Gesamtkonzept und die Architektur außen wie innen verantwortlich zeichnet. Er ist mit seinem Geschäft und Café "Drei König Delikatessen" vorausgegangen, der Rest des Hauses folgt nun. Firmieren wird alles unter dem Label "Drei König". Die Krone wird, wenn der ehrgeizige Zeitplan aufgeht, von Ende April/Anfang Mai nächsten Jahres an vier Zacken tragen: Drei König Delikatessen, Bar, Restaurant, Hotel. Das Ganze, hat Winzer sich vorgenommen, "muss eine kleine Perle werden."

Das Konzept kommt aus einer Hand, Stil und hochwertige Materialien werden, so Winzer, aus einem Guss sein. Die Betriebe sollen sich ergänzen, werden aber unabhängig voneinander geführt. Das Restaurant soll 48 Gästen Platz bieten, der Balkon wird nach den Seiten hin wieder geöffnet, wie er es früher war. Leicht und modern soll das Restaurant daherkommen und eine im weiteren Sinne regionale Küche bieten. Drei Frauen wurden als Betreiberinnen gewonnen, deren Namen Winzer noch nicht nennt. Zwei von ihnen seien Lörracherinnen, alle drei hätten Ausbildungen in besten Häusern und Küchen genossen. Das Hotel, teilt Konrad Winzer mit, werden Afrim und Gongje Nikqi führen, die in Lörrach als Betreiber des mediterranen Restaurants "Peja" bekannt sind. Für die Bar wurde laut Winzer "ein junger Betreiber aus der Region" gewonnen. Auch seinen Namen nennt Winzer noch nicht.

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Am Haus, das nicht unter Denkmalschutz steht, müsse viel geschehen, sagt Winzer. Die Investitionen tragen die Familie Kilian als Hausbesitzer, die Betreiber und Winzer selbst. Am 11. Januar soll es los gehen. Der Bauantrag wird in diesen Tagen abgegeben, doch die Signale aus dem Rathaus seien ermutigend, erklärt Konrad Winzer.

Autor: sehh