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09. Juli 2011 15:05 Uhr

Tag der offenen Tür

Kernphysik: Weltmaschine aus der Nähe

Es ist der Höhepunkt der Wochen der Teilchenphysik am "phaenovum": Am morgigen Samstag, von 10 bis etwa 16.30 Uhr, findet in dem Schülerforschungszentrum beim HTG ein Tag der offenen Tür statt.

  1. Gerade Kinder haben Spaß am Experimentieren – in Lörrach können sie das heute tun. Foto: Phaenovum

In den Räumen des "phaenovum" herrscht derzeit noch größere Betriebsamkeit als ohnehin schon. Während Daniela Stöcker von Innocel erläutert, was am Tag der offenen Tür alles geboten ist, rauchen in den Masterclasses die Köpfe. Auch die Führungen durch die Ausstellung "Weltmaschine", von Schülerinnen und Schülern geleitet, sind beliebt.

Am heutigen Freitagabend kommt mit Dr. Rolf Landua vom CERN in Genf geradezu ein Star im Bereich der Populärwissenschaft mit einem Vortrag ans HTG. Für "Illuminati" mit Tom Hanks fungierte Landua als Berater in Sachen Antimaterie und mit diesem Thema beschäftigt sich sein Vortrag "Antimaterie – Science fiction und Realität" um 19 Uhr.

Am Samstag wird, nach einer kurzen Einführung durch Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, Prof. Dr. Dirk Trautmann von der Universität Basel zum Thema Gravitation und Teilchenphysik sprechen. Um 15 Uhr gibt es einen zweiten Vortrag: Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt, ebenfalls von der Universität Basel, gibt "Einblicke in die Nanowelt – eine Fundgrube für Anwendungen". Alle Vorträge sind so konzipiert, das interessierte Zehnjährige ihnen folgen können.

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Neben den Vorträgen gibt es ein Programm, das zum Mitmachen anregt. An vielen Mitmachstationen werden auf anschauliche Weise komplexe Zusammenhänge begreifbar gemacht. Die Fachbereiche des "phenovum" – Physikund Nanosciences, LifeSciences sowie Informationstechnik und Robotik – bieten Experimentierstationen.

Auch wer selbst beim "phaenovum" oder "phaenovum junior" mitmachen möchte, sollte den Tag der offenen Tür nicht verpassen. Viele Betreuer sind anwesend und beantworten Fragen.

Autor: map