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15. Oktober 2011

Wie Süßes und Saures den Zähnen schadet

Das "phaenovum" ist bei den "Science Days" im Europapark in Rust vertreten / Heute ist der letzte Tag.

  1. Am Stand des „phaenovum“ wurde eifrig geforscht. Foto: zvg

LÖRRACH/RUST (BZ). Auch dieses Jahr ist das "phaenovum" Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck auf den "Science Days" in Rust vertreten. Unter dem Motto "Weder sauer noch süß macht Zähne lustig!" haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, noch heute viele Experimente durchzuführen.

"Der Besucherstrom am ersten Tag war gewaltig. Viele Schülerinnen und Schüler konnten die Experimente nicht sofort durchführen, sondern mussten warten oder wiedergekommen, wenn der Andrang geringer war", sagte Helga Martin, Geschäftsführerin vom "phaenovum", die den "phaenovum"-Stand zusammen mit Franziska Kunow vom Projekt "phaenovum"-Junior organisiert hat. Drei Jungforscherinnen vom "phaenovum" und zwei weitere "phaenovum"-Mitarbeiterinnen sind bei den "Science Days" mit dabei. Die Schülerinnen und Schüler lernen unter welchen Umständen das harte Material der Zähne weich wird und sich sogar auflöst. Mit dieser Kenntnis und der Sorge um die Zähne, konnten sie verschiedenste Lebensmittel darauf testen, was gut oder nicht so gut für sie ist. Dabei lernen sie auch die chemischen Begriffe wie "sauer" oder "basisch" kennen. Getränke wie Cola oder Apfelsaft bezeichneten die viele Schüler als süß und mussten nach der Untersuchung überrascht feststellen, dass auch diese süßen Getränke sauer und schädlich für die Zähne sein können. Sie nutzen dabei zuvor selbst hergestellte Lösungen oder pH-Papiere zum Test der Lebensmittel. Auch die Mundhöhle konnte untersucht werden, um zu wissen, was Löcher in den Zähnen verursacht. "Welchen Einfluss haben Lebensmittel?" oder "Wie können Bakterien die Zähne kaputt machen?" sind die Fragen, deren Antworten am zweiten Tisch des Standes gefunden wurden.

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Autor: bz