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02. Februar 2011
ZUR PERSON
LÖRRACH. Michael Schramm, Schüler am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck (Fachbereich Physik), erhält mit seiner Arbeit über "Röntgen mit Tesa?" den 1. Preis beim Schülerwettbewerb des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz. Im Rahmen seiner einjährigen Forschungsarbeit im Schülerforschungszentrum untersuchten Schramm und zwei Mitschüler den Zusammenhang von Klebebändern und Röntgenstrahlung. Dabei gelang es dem Schülerteam nachzuweisen, dass beim Abziehen eines Klebebandes neben sichtbarem Licht auch Röntgenstrahlung entsteht. Ursache des Auftretens dieser Röntgenstrahlung ist das ruckartige Ablösen des Klebebands von der Unterlage. Die Folge ist eine besonders hohe elektrische Spannung, wodurch die Elektronen stark beschleunigt werden. Michael Schramm erhielt von Professor Breckow, dem Vorsitzenden des Deutsch-Schweizerischen Fachverbands für Strahlenschutz, die Auszeichnung für die beste Arbeit und damit den ersten Platz. Seit 2006 schreibt der Verband den Wettbewerb aus, mit dem das Interesse von Jugendlichen an den Themen Radioaktivität und Strahlenschutz gefördert werden soll. Für die jeweils mit 500 Euro geförderten Projekte können sich Schulen, Schüler- und Lernlabore bewerben. Die Schülergruppen, die im Jahr 2010 eine Arbeit eingereicht hatten, präsentierten Ende Januar in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden vor einem Festpublikum ihre Forschungsarbeiten.
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Autor: BZ
