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30. August 2008
Weinprinzessin kommt aus Gottenheim
BZ-INTERVIEW mit Michaela Baldinger über ihren Erfolg.
BREISACH/GOTTENHEIM. Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Michaela Baldinger und kommt aus Gottenheim. Die 20-jährige kaufmännische Angestellte, die im Europa-Park im Hotel Colosseo arbeitet, setzte sich bei der fachlichen Befragung gegen vier Mitbewerberinnen durch. Mit ihr unterhielt sich BZ-Redakteur Gerold Zink.
BZ: Herzlichen Glückwunsch, Hoheit! Oder wie möchten Sie künftig angesprochen werden?Baldinger: Mit dem Vornamen, das reicht. Das Amt ehrt mich schon genug.
BZ: Wie war die Prüfung? Welches war die schwierigste Frage?
Baldinger: Ich war sehr aufgeregt, solch ein Herzklopfen hatte ich bislang noch nie in meinem Leben. Insofern war die Prüfung nicht einfach, zumal ich auch noch in ein Stechen musste. Das Schwierigste war, einen Chardonnay zu verkosten.
BZ: Haben Sie erraten, dass es ein Chardonnay war?
Baldinger: Muss ich das sagen?
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Baldinger: Meine Eltern sind Nebenerwerbswinzer und mein Vater ist Vorstandsvorsitzender der WG Gottenheim. Mit ihm, mit meinem Freund, der Weinbau studiert, und mit Karl-Heinrich Maier, dem Bereichsvorsitzenden des Tunibergs, habe ich gelernt. Sie haben mich toll unterstützt.
BZ: Wollten Sie schon immer Weinprinzessin werden und wie sind Sie zum Wein gekommen?
Baldinger: Ich war von klein an immer in den Reben dabei und habe dies auch genossen. In den vergangenen Monaten ist in mir dann das Gefühl gereift, Weinprinzessin werden zu wollen. Beworben habe ich mich aus eigenem Antrieb.
BZ: Hat die Familie mitgezittert?
Baldinger: Sehr sogar.
BZ: Wissen Sie schon, was alles in den nächsten 12 Monaten auf Sie zukommt?
Baldinger: Nein, das macht aber auch nichts. Ich lasse alles auf mich zukommen und freue mich auf jedes Erlebnis.
BZ: Haben Sie sich für Ihre Amtszeit ein besonderes Ziel gesetzt?
Baldinger: Ich möchte den badischen Wein besonders jungen Leuten näher bringen. Es müssen ja nicht immer Alkopops sein.
BZ: Was ist Ihr Lieblingswein?
Baldinger: Im Sommer ein leichter Rivaner und im Winter ein kräftiger Spätburgunder.
BZ: Welche Hobbys mögen Sie besonders?
Baldinger: Schwimmen, lesen, mit dem Fahrrad in der Gegend herum fahren und natürlich mit Freunden ausgehen. Ich bin sehr aktiv.
Autor: gz
