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06. Juni 2011

Brand verschont Wohnhaus

Lagergebäude in Eschbach ausgebrannt / Hausfenster bereits geplatzt / Anwohner stauten Bach.

STEGEN. Zu einem Dachstuhlbrand eilten Gesamtfeuerwehr und DRK-Bereitschaft Stegen am Samstagmittag kurz vor 13 Uhr nach Eschbach-Obertal. Der Einsatz kam just zur Zeit des regelmäßigen Probealarms.

Von weitem schon verwies eine hohe Rauchsäule auf den Einsatzort. Dort schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr die Flammen bereits durch das Dach eines größeren Garagengebäudes mit Lagerraum, in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Wohnhauses. Dessen Fenster waren aufgrund der Hitze bereits geborsten.

Kurz nach Entdecken des Feuers hatte sich ein beherzter Bewohner schon den Gartenschlauch gegriffen, um einen Übergriff der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Bereits bei ihrer Ankunft konnte den Rettungskräften glaubhaft versichert werden, dass sich keine Personen im brennenden Gebäude befanden, eine gute Nachricht; die Lagerung von vier Flüssiggasbehältern im Gebäude war die weniger gute. Vier Atemschutztrupps kühlten die Gasbehälter und löschten die Flammen. Aus sicherer Deckung heraus konnten die Wehrkräfte die Gasbehälter schließlich nach draußen bringen. "Wir bekamen die Lage recht schnell in Griff", berichtete Stegens Gesamtkommandant Thomas Andris später erleichtert.

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Dank der Wasser führenden Fahrzeuge LF 10/6 und TLF 8/18 standen sofort 2800 Liter Löschwasser zur Verfügung. Ersthelfer hatten zudem vorbildlich das Niedrigwasser des vorbei fließenden Eschbachs gestaut. "Bei einem Vollbrand des Wohngebäudes wäre die Lage allerdings kritisch geworden", so Andris weiter; dazu kam es erfreulicherweise nicht.

Auch DRK und Polizei waren vor Ort. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Schadens stehen bislang nicht fest.

Autor: Monika Rombach