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22. November 2008

Neuntklässler beschäftigen sich mit dem Klimawandel

Geschwister-Scholl-Gymnasium nimmt am europaweiten Comenius-Projekt teil / Dabei geht es um regionale Strategien zum Klimaschutz.

WALDKIRCH. In den zwei Schuljahren 2008 bis 2010 nimmt das Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) mit einer Gruppe von 20 Neuntklässlern am fächerbegleitenden europäischen Schulprojekt "Comenius" teil. Die Waldkircher Schüler untersuchen regionale Auswirkungen des Klimawandels und regionale Strategien zum Klimaschutz mit drei weiteren Schulen aus Cork (Irland), Nigran (Spanien) sowie Tulcea (Rumänien).

Höhepunkte des Comenius-Projekts werden die vier einwöchigen Arbeitstreffen sein, bei denen jede Schule einmal Schüler- und Lehrerdelegationen aus den drei Partnerschulen empfängt. Die erste Begegnung der vier Schulen findet in Waldkirch im kommenden Frühjahr statt. Zwischen den Treffen tragen die Schüler die Arbeitsergebnisse zusammen und tauschen sich über moderne Kommunikationstechniken, wie die Lernplattform Moodle oder Videokonferenzen, mit ihren europäischen Mitschülern aus.

Der Projektschwerpunkt liegt im Austausch von regionalen Strategien zum Klimaschutz, wie effiziente Energienutzung, alternative Energiequellen oder Energie- und Ressourceneinsparung, zum Beispiel Heizkraftwerke mit Holzschnitzel, Solaranlagen zur Stromgewinnung oder praktische Heizungstipps. Ziel ist es, durch gegenseitigen Austausch voneinander zu lernen und in einem gemeinsamen europäischen Rahmen Antworten auf den Klimawandel zu finden. Primäre Arbeitssprache ist Englisch, die Schüler werden zusätzlich ein viersprachiges Wörterbuch zu den Fachgebieten verfassen.

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Jede der teilnehmenden Schulen ist für eines der im Projekt entstehenden Internetplattformen, wie die gemeinsame Website oder das Internetdiskussionsforum, verantwortlich. Das GSG etwa stellt den monatlichen Newsletter zusammen. Durch Besuche werden die Schüler aber auch direkt den Lebensalltag an Orten kennenlernen, die wie Tulcea nicht auf der Landkarte regulärer Schüleraustausche zu finden sind. Das Projekt wird von der EU finanziell unterstützt.

Autor: bz