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19. November 2009
Universität bleibt besetzt
Protest wird wohl Tage dauern .
Die Studierenden der Freiburger Universität richten sich auf eine längere Besetzung des Audimax’ ein. Der Arbeitskreis Versorgung hat den Küchendienst für die kommenden Tage organisiert, auch die Lebensmittelversorgung steht: Kommilitonen spendeten Euro oder Cent, Händler vom Münstermarkt Karotten oder Paprika. Auch Maggie Jaglo, Mitglied des Vorstands der unabhängigen Studentenvertretung, unterstrich gestern das Durchhaltevermögen der Besetzer: "Wir sind müde, weichen aber nicht." Seit Montagabend ist das Audimax besetzt. Campierten dort in der ersten Nacht 150 Studierende, hielten in der zweiten noch rund 100 die Stellung. Pläne, den Protest auszuweiten, gibt es laut Jaglo derzeit nicht.
Gestern wurde ein Arbeitskreis gebildet, der zentrale Forderungen an die Universitätsleitung erarbeitete. Über diese sollte gegen 20 Uhr im Plenum abgestimmt und das Ergebnis später der Unileitung vorgelegt werden. Diese hält unterdessen an ihrer toleranten Linie fest, auch wenn durch die Besetzung des größten Uni-Hörsaals Vorlesungen und eine Klausur in andere Räume verlegt werden mussten. Das Rektorat wolle den Studierenden weiter "Raum zur Formulierung ihrer Anliegen" geben, erklärte Vizerektor Heiner Schanz.
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Autor: sill
