Als Gelee oder Snack: Jostabeeren schmecken süß-säuerlich

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Von dpa

Do, 21. Juni 2018 um 00:00 Uhr

Gastronomie

Sie sieht aus wie eine schwarze Johannisbeere, ist es aber nur zum Teil: Jostabeeren sind eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere.

Ihre dunkelvioletten bis blauschwarzen Früchte sind allerdings größer und aromatischer als die von Johannisbeeren. Geschmacklich liegt die Jostabeere zwischen dem leicht säuerlich-süßen Aroma der Stachelbeere und dem herb-süßen Aroma der schwarzen Johannisbeere. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung hin.

Frische Jostabeeren eignen sich sehr gut als Snack für zwischendurch. Man kann sie aber auch ins Müsli oder zu Desserts geben, zum Beispiel zu Eis oder Joghurt. Aufgrund des hohen Pektingehalts lassen sich die Beeren problemlos zu Konfitüre oder Gelee verarbeiten.

Wer die frischen Jostabeeren nicht sofort essen oder verarbeiten kann, lagert sie am besten im Kühlschrank. Etwa drei Tage bleiben sie so frisch. Eine Alternative ist das Einfrieren.