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25. Februar 2017

Schopfheim

Georgs Café als naher Treffpunkt

Seit fast einem Jahr führt das Georg-Rheinhardt-Haus das Café in Eigenregie. Ein regelmäßiger Mittagstisch findet zweimal pro Woche statt.

  1. Stefan Schmidt, Leiter des Georg-Reinhardt-Hauses, und Gisela Kittelmann, die sich federführend ums Café kümmert. Foto: Jung-Knoblich

SCHOPFHEIM. Seit dem 15. März vergangenen Jahres wird das Georgs Café im Georg-Reinhardt-Haus in Eigenregie betrieben – vorher war es verpachtet. "Der Vorteil liegt darin, dass wir individuell auf die Bedürfnisse unserer Bewohner und Bewohnerinnen wie auch auf Wünsche reagieren können, die von außen an uns herangetragen werden", erklärte Stefan Schmidt, Leiter des Georg-Reinhardt-Hauses.

Drei Mitarbeiter(innen) kümmern sich um das Georgs Café, Leiterin ist Gisela Kittelmann. Seit Herbst 2016 wird zweimal die Woche, dienstags und donnerstags, ein Mittagstisch angeboten. "Davon wird auch rege Gebrauch gemacht", freute sich Stefan Schmidt im Pressegespräch. Und das nicht nur von Heimbewohnern und/oder deren Angehörigen. Das Georgs Café sei öffentlich. Auch aus der näheren Umgebung kommen einige, die das Mittagsmenü in Anspruch nehmen, erklärte Stefan Schmidt. Hilfreich sei es, wenn sich die Gäste jeweils einen Tag vorher anmelden (Telefon 07622-3900-132). Monatlich wird ein Speisefahrplan erstellt. Das Fleisch werde vom hiesigen Metzger bezogen, gekocht wird in der eigenen Küche. Dort werden auch die meisten Kuchen selbst gebacken, merkte Stefan Schmidt an. "Gern gehen wir auf kleinere Extra-Wünsche ein", sagte Gisela Kittelmann. Manch einer reagiere auf bestimmte Lebensmittel allergisch, würde gern auf eine Beilage verzichten oder esse kein Fleisch. Das könne bei der Anmeldung bereits vermerkt werden.

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Das Georgs Café soll ein Platz für Treffen und offen für die verschiedensten Events sein. Egal, ob Geburtstag, Familienfeier, Taufe, Konfirmation oder Kommunion – das Café stehe für diverse Anlässe zur Verfügung. Etwa 30 bis 40 Personen fänden mühelos Platz. Mit dem Angebot will das Georg-Reinhardt-Haus auch Seniorinnen und Senioren aus dem Quartier ansprechen. Angedacht ist laut Stefan Schmidt auch, in absehbarer Zukunft einen Fahrservice für den Mittagstisch anzubieten. "Wir erhalten schon bald einen neuen Kleinbus". Schon jetzt nutzten Stammtische die Einrichtung, die aus der unmittelbaren Nachbarschaft kämen. Vielleicht, so die weiteren Überlegungen, könne auch ein Tanz-Tee für Senioren(innen) ins Leben gerufen werden. Froh sind Stefan Schmidt und Gisela Kittelmann auch darüber, dass sich Menschen ehrenamtlich im Café engagieren. Das erleichtere die Arbeit sehr, denn Gisela Kittelmann ist es wichtig, auf die Anliegen der Hausbewohner (innen) eingehen zu können. Im Haus seien 75 Ehrenamtliche tätig, erklärte Stefan Schmidt. Gerade im Café helfen auch Angehörige mit.

Gisela Kittelmann arbeitet seit 19 Jahren im Georg-Reinhardt-Haus. "Angefangen habe ich mal im Service im Speisesaal", erzählte sie. Danach hat sie viele Bereiche des Hauses kennengelernt. Im Georgs Café sei ihr die gemütliche Atmosphäre wichtig, weshalb stets frische Blumen auf den Tischen zu finden sind und die zur Jahreszeit passende Dekoration – aktuell ist es das fasnächtliche Outfit.

Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr; Samstag 14 bis 17 Uhr; Sonn- und Feiertag 14 bis 17 Uhr; Montag Ruhetag.

Autor: Marlies Jung-Knoblich