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02. April 2009
Wohl kaum Behinderungen
Die Stadt bleibt vom Nato-Gipfel weitgehend unberührt / Staatsgäste landen auch in Lahr.
LAHR (BZ). Die Stadt Lahr wird vom Nato-Gipfel, der an diesem Wochenende in der Grenzregion Straßburg, Kehl und Baden-Baden stattfindet, nur geringfügig berührt.
Die Vorbereitungen auf den Gipfel beschäftigen seit Monaten die gesamte Region. Auch auf dem Lahrer Flughafen landen und starten am Freitag und Samstag Delegationen aus verschiedenen Ländern. Die Staatsgäste werden von dort aus zu den Hotels und Tagungsorten gebracht – eine logistische Herausforderung, bei der die Sicherheit der Personen an vorderster Stelle steht. Dafür sind neben den Sicherheitsdiensten auch die Polizei- und Feuerwehrkräfte im Einsatz.Die notwendigen Sicherheitszonen seien eng um den Flughafen gezogen worden, so dass für die Bevölkerung und die Unternehmen im Industriegebiet Lahr West kaum Behinderungen zu erwarten seien, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Im Bereich des Industriegebiets auf dem Flugplatz-Areal werde es verstärkt Kontrollen geben, deshalb sollten die Ausweispapiere griffbereit sein, empfielt die Stadt. Komplett gesperrt und ausschließlich mit Akkreditierung passierbar sei nur der Bereich direkt am Rollfeld.
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Die Zufahrten zum Westareal, Landesstraße 118, und die Zufahrt zum Flughafen von Hugsweier aus, sind von Donnerstagnacht bis zum Sonntagabend gesperrt. Am Freitag, 3. April, kann zwischen 15 und 17 Uhr eine Sperrung der Autobahn A 5 in Fahrtrichtung Norden zwischen Lahr und Baden-Baden notwendig werden. Die Sperrung betrifft dann auch die Zufahrten auf diesem Streckenabschnitt. Die Umleitungsempfehlung ist die Umfahrung der BAB 5 über die B 3. Je nach Verkehrsdichte könne diese Strecke jedoch überlastet sein, gibt die Stadtverwaltung zu bedenken. Ortskundige sollten den Bereich weiträumig umfahren beziehungsweise komplett meiden.
Der Betrieb in den Lahrer Schulen und Unternehmen werde vom Nato-Gipfel nicht berührt. Der reguläre Unterricht wie auch die Abiturprüfungen könnten ohne Beeinträchtigung stattfinden. Auch im übrigen Stadtgebiet von Lahr würden keine Behinderungen erwartet. Nach wie vor gebe es für den Bereich Lahr keine Hinweise und Informationen über geplante Demonstrationen.
In Baden-Baden (Rathaus: Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr) und Kehl (Innenstadt-Weinbrennerhaus: Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr) hat die Polizei jeweils ein Bürgerbüro eingerichtet. Daneben gibt es ein zentrales Bürgertelefon: Unter der Rufnummer Tel. 0 18 05/ 62 86 09 ist rund um die Uhr immer ein kompetenter Ansprechpartner erreichbar.
Autor: bz
